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Kindergarten Haringsee Gruppe 2
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12 Forderungen von Kindern an Erwachsene! Hiermit möchte ich Sie ein wenig zum nachdenken auffordern... Öffnen Sie das Dokument, indem Sie auf das Smiley klicken! |
Das Kindergartenjahr
2008/2009 hat begonnen...
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...und wir begrüßen recht herzlich einige "Neulinge" in unserer Gruppe (1. Reihe). |
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Seit Jänner 2009 wird das Gabelfrühstück vom Kindergarten angeboten. Es gibt abwechslungsreiches Essen, wobei pikantes, wie auch süßes mit großem Appetit von den Kindern aufgenommen wird. Am Speiseplan stehen: verschiedene Sorten von Brot, Gebäck, Wurst, Käse, Aufstriche, Joghurt,wie auch Süßes, Nüsse, Gurkerln... Dazu wird immer Obst und Gemüse angeboten, dass die Eltern mitbringen, dafür möchte ich mich herzlich bedanken. |
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Unser Faschingsfest stand heuer unter dem Motto Kopfschmuck. |
| Jung und Alt waren an dem Tag gut gelaunt und es wurde ein lustiger Tag. | ![]() |
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Brauchtum bei uns im Kindergarten ist es den Frühling aufzuwecken. |
| Wir basteln dazu einen Frühlingsstab, der schon beim Herstellen viel Freude, Begeisterung und Kreativität bei den Kindern auslöst. | ![]() |
Unser pädagogisches Konzept:
| a) | Bedürfnisse und Interessen des Kindes ernst nehmen und ihren natürlichen Lernprozessen Raum geben. |
| b) | Den Kindern mit Achtung und Verständnis begegnen. |
| c) | Spontanität zulassen. |
| d) | Vorbereitete Umgebung schaffen. |
| e) | Lernen durch Begreifen, durch das mit der Hand angegriffene kann sich das Kind später im Geist eine Vorstellung davon machen und so abstrakt denken lernen. |
| f) | Bewegung und Lernen stehen in einem engen Zusammenhang. |
| g) | Tätigkeit des Kindes ernst nehmen, wie die Arbeit eines Erwachsenen. |
Das einschneidende Ereignis Kindergarten–Eintritt führt zu umfangreichen Veränderungen im Leben eines Kindes. So wird in der Regel zum ersten Mal die Beziehung zwischen Mutter und Kind auf die Probe gestellt.
In den meisten Fällen müssen Eltern mit Eingliederungsschwierigkeiten der Kinder rechnen. Der größte Teil der Neulinge überwindet diese Schwierigkeiten jedoch und fühlt sich im Kindergarten wohl.
Der Besuch des Kindergartens bedeutet Chance und Herausforderung zugleich:
Wenn ihr Kind in den Kindergarten kommt, durchlebt das Kind meist 4 Phasen in der Eingewöhnungszeit.
ALLER ANFANG – KINDERGARTEN - IST SCHWER
Die erste Phase:
„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ oder „die ORIENTIERUNGSPHASE“.
In der ersten Orientierungsphase
warten die Neulinge zunächst ab, halten sich im Hintergrund und beobachten
das Kindergartengeschehen aus der Ferne.
Da ihnen der Kindergartenalltag nicht geheuer ist, beteiligen sie sich noch
nicht von sich aus an Aktivitäten mit anderen Kindern. Vielmehr müssen
die Neuen erst einmal die vielen auf sie einstürmenden Reize in ihrer Bedeutung
erfassen und auf Gefahrensignale hin überprüfen.
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So findet sich der Neuling in einem ihm fremden, großen Gebäude mit vielen Türen und unbekannten Räumen wieder, wo er sich verirren und verloren gehen kann. Als eines unter vielen soll er sich mit seinen Wünschen und Bedürfnissen an eine fremde Person wenden, die von einer Unmenge lärmender Kinder belagert wird. In einer solchen Situation kann z.B. das Bedürfnis, auf die Toilette gehen zu müssen, zu einem schier unüberwindlichen Problem werden. Die Kinder sind in der ersten Phase ständig bemüht, das sie umgebende Chaos zu entwirren und zu ordnen. Zu diesem Zweck beziehen sie gleichsam einen „BEOBACHTERPOSTEN“. Aus sicherem Abstand heraus versuchen sie, die Ereignisse im Kindergarten danach zu beurteilen, inwieweit sie mit früheren Ereignissen und Erfahrungen vergleichbar sind. Je nachdem, wie die Vorerfahrungen übereinstimmen, können die Neulinge altbekannte und bewährte Verhaltensmuster einsetzen oder sie müssen neue entwickeln. |
Die Zurückhaltung der
Kinder im Umgang mit den anderen ist also sinnvoll, weil sie eine ungehinderte
Informationsaufnahme garantiert. So können sich die Neulinge voll und ganz
auf die im Kindergarten bestehenden Spielregeln konzentrieren. Ohne diese erste
Orientierung sind soziale Eingliederungsbemühungen nicht möglich:
Erst wenn sich die Neuen sicher fühlen, die mit dem Kindergarten-Eintritt
verbundenen Anforderungen -
(Trennung von der vertrauten Bezugsperson, neue räumliche Umgebung, neue
zusätzliche Bezugsperson, neue soziale Rolle …..) - bewältigen
zu können, sind sie bereit, erste Kontaktversuche zu unternehmen und eine
mögliche Ablehnung zu riskieren.
Die Kinder, die den Kindergarten schon länger besuchen, zeigen Verständnis für die besondere Situation der Neuen. Sie „BESCHNUPPERN“ die neuen Kinder und sind Spielregelverletzungen gegenüber tolerant.
Welche Beobachtung für die erste Orientierungsphase im Kindergarten typisch sind, möchte ich an Beispielen verdeutlichen:
„Das neue Kind…“
| ...versucht nicht von
sich aus Kontakt mit anderen Kindern zu knüpfen ...interessiert sich nicht für die Aktivitäten der anderen Kinder ...zeigt anderen Kindern nicht, dass es sie gern hat ...spielt nicht intensiv und ausdauernd ...spricht sehr leise |
Die zweite Phase
„HOPPLA, JETZT KOMME ICH!“ oder „die DURCHSETZUNGSKRISE“
Nachdem sich die Neulinge mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht haben und die wichtigsten Spielregeln des Kindergartenalltags kennen, gehen sie nun mehr aus sich heraus und starten die ersten Kontaktversuche.
Sie setzen alle ihnen zur
Verfügung stehenden mittel ein, um in die bestehende Gruppe aufgenommen
zu werden. Ihre Möglichkeiten reichen dabei von Sich-interessant und beliebt-machen
über Sich-einschmeicheln bis hin zur Nachahmung „alteingesessener“
Kindergartenkinder.
Die Neuen versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, und sich „in
Szene zu setzen“.
Allerdings müssen sie dann damit rechnen, dass sie anecken: Zum einen führt
ein solches Verhalten zu Konkurrenz mit den anderen Neulingen, die ebenfalls
„ankommen“ wollen; Zum anderen geraten sie in Konflikte und Rivalitäten
mit den langjährigen Kindergartenkindern, die ihr Ansehen in der Gruppe
gefährdet sehen und deshalb ihre Schonhaltung den Neuen gegenüber
aufgeben.
| Die Situation spitzt
sich zu. Der Machtkampf um eine angesehene soziale Position (Anführer, Gruppenclown...) findet vor allem in der zweiten Phase statt. Die DURCHSETZUNGS-VERSUCHE erfordern den vollen Einsatz der Kinder und zehren an ihren Kräften. Das Hin und Her der Auseinandersetzungen lässt die Kinder unausgeglichen und empfindlich werden und zeigt sich auch in körperlicher Erschöpfung. In dieser Phase mache ich als Kindergärtnerin verstärkt die Erfahrung, dass ich öfter als gewohnt zum Schlichten von Streitereien herangezogen werde: Zum einen kommt es sowieso vermehrt zu Konflikten, zum anderen sind die Neuen ( noch ) zu unerfahren, um die Streitereien unter sich auszumachen. |
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Charakteristische Verhaltensweisen in dieser DURCHSETZUNGSPHASE sind:
„Das neue Kind…“
| ...versucht mit allen
Mitteln Aufmerksamkeit auf sich zu lenken ... gibt von sich aus anderen Geschenke (z.B.gemaltes Bild, Zuckerl…) ... erzählt von sich aus von seinen Erlebnissen ... äußert Wünsche,z.B. fragt, ob es mitspielen darf,…. ... kann sich schwer durchsetzen und wehrt sich nicht ... sucht Schutz und Hilfe bei Erwachsenen, wenn es mit anderen Kindern Schwierigkeiten hat ... weint leicht ... hat starke Stimmungsschwankungen ... ermüdet schnell |
Die dritte Phase im Kindergarten
„Mit
Geschick und Spucke fängt man eine Mucke“
oder
„von allgemeinen zu besonderen Maßnahmen“
Nach den beiden
ersten ereignisreichen und anstrengenden Phasen sind die Hauptauseinandersetzungen
vorüber. Die alteingesessenen Kinder haben inzwischen von den Neuen Notiz
genommen.
Mit zunehmender Kindergarten Erfahrung haben die Neulinge Einblick in das Rollen
– und Machtgefüge der Gruppe gewonnen. Sie wissen nun, welche Kinder
angesehen sind und welche einen starken Einfluss auf die Gruppe ausüben.
Dieses Wissen nutzen sie für sich.
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Während sie
zu Beginn ihres Kindergartenbesuchs keine Unterschiede machten und mit
allen Kindern gut auszukommen versuchten, gehen sie ab diesem Zeitpunkt
zu gezielteren Eingliederungsbemühungen über, indem sie vor
allem angesehenen Kindern den Hof machen. So zeigen sie sich gerne im Gefolge der beliebten Kinder und hoffen auf diese Weise, etwas von deren Attraktivitäten abzubekommen. Die Neuen umschwärmen die „Kindergarten – Autoritäten“ und richten sich nach ihnen. |
Diese Gunstbezeugung beansprucht die volle Aufmerksamkeit der Neuen. Die allgemeine Bemühung um die gesamte Gruppe lässt nach. Die Neuen können in dieser Phase den anderen Kindern nicht mehr so aufgeschlossen sein.
Verhaltensweisen, die sich in der dritten Phase häufen, sind zum Beispiel:
„Das neue Kind..."
| ...zeigt anderen Kindern, dass
es sie gern hat ...nimmt andere Kinder zum Vorbild, übernimmt z.B. deren Gewohnheiten ...interessiert sich für die Aktivitäten anderer Kinder ...erzählt von sich aus seltener von seinen Erlebnissen ...äußert Wünsche in eher unangemessener Form |
Die vierte Phase
„Übung macht den Meister“ oder „der Alltag kehrt wieder ein“
Die meisten Neulinge scheinen
sich nach vierwöchigem Kindergartenbesuch soweit eingewöhnt zu haben,
dass die größten Anfangsschwierigkeiten überwunden sind.
Nach vier Wochen kommen die Kinder mit dem Kindergartengeschehen zurecht. Inzwischen
kennen sie die Räumlichkeiten, sie wissen, in welche Gruppe sie gehören,
sie sind mit der Kindergärtnerin und Helferin vertraut, und die meisten
Kinder sind ihnen bekannt. Sie können die Umgangsformen und Spielregeln
im Kindergarten einschätzen und zum Teil bereits selbst anwenden.
Ihre eigene Position innerhalb der Gruppe ist vorerst einmal in groben Zügen geklärt. Da die größten Unsicherheiten damit aus dem Weg geräumt sind, können sich die Neulinge anderen Kindern anschließen.
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Insgesamt scheinen die grundlegenden Schritte der Eingliederung mit der vierten Woche des Kindergartenbesuchs vollzogen zu sein. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich aus meiner Sicht zwei Drittel der Neulinge „gut“ bzw. „sehr gut“ eingelebt haben.
Es ist erstaunlich, wie
sinnvoll die einzelnen Verhaltensschritte der neuen Kindergartenkinder aufeinander
aufbauen und auf das Gelingen der Eingliederung ausgerichtet sind.
Evelyne
| 2007/2008 |
Das Kindergartenjahr 2007/2008
Die Adventzeit 2007 im Kindergarten
Mehr über den "Nikolaus in den Niederlanden"...
Besuch des Christkindlmarktes in Wien
Osterzeit 2008
Fotos vom Sommerfest im Juni 2008
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| 2006/2007 |
Das Kindergartenjahr 2006/2007
Das Märchen vom Schlaraffenland Ich weiß ein Land, wohin mancher gern ziehen möchte, wenn er wüsste, wo es liegt. Dieses schöne Land heißt Schlaraffenland. Da sind Häuser gedeckt mit Eierkuchen, die Türen sind von Lebkuchen und die Wände von Schweinebraten. Um jedes Haus steht ein Zaun, der ist aus Bratwürsten geflochten. Aus allen Brunnen fließt süßer Wein und süßer Saft. Wer den gern trinkt, braucht nur den Mund unter das Brunnenrohr zu halten, und der süße Saft rinnt ihm nur so hinein. Auf den Birken und Weiden, da wachsen frischgebackene Semmeln, und unter den Bäumen, da fließen Milchbäche. Die Semmeln fallen in sie hinein und weichen sich selbst ein. Das ist etwas für die Kinder, die sich gern einbrocken! Die Fische schwimmen im Schlaraffenland oben auf dem Wasser. Sie sind auch schon gebacken oder gesotten und schwimmen ganz nahe am Ufer. Wenn aber einer gar zu faul ist und ein echter Schlaraff, der darf nur „Bst! Bst!“ rufen – und die Fische kommen aufs Land herausspaziert und hüpfen dem guten Schlaraffen in die Hand, dass er sich nicht zu bücken braucht. Ihr könnt es ruhig glauben, die Vögel fliegen dort gebraten in der Luft herum, die Gänse, Enten und Hühner, die Truthühner und die Tauben. Und wem es zu viel Mühe macht, die Hand danach auszustrecken, dem fliegen sie schnurstracks in den Mund hinein. Die Spanferkel laufen gebraten umher, das Messer steckt ihnen schon im Rücken, damit, wer will, sich ein frisches, saftiges Stück abschneiden kann. Käse liegt im Schlaraffenland wie Steine, groß und klein umher. Die Steine selbst sind lauter gefüllte Pastetchen. Im Winter wenn es regnet, regnet es lauter Honig in süßen Tropfen. Da kann einer lecken und schlecken, dass es eine Lust ist. Und wenn es schneit, so schneit es Staubzucker, und wenn es hagelt, so hagelt es Würfelzucker, vermischt mit Feigen, Rosinen und Mandeln. Das Geld kann man von den Bäumen wie gute Kastanien schütteln. Jeder mag sich das Beste herunterschütteln, das mindere lässt er liegen. In dem Land, da gibt es auch große Wälder. Da wachsen im Buschwerk und auf den Bäumen die schönsten Kleider, Röcke, Mäntel, Hosen und Westen in allen Farben, schwarz, grün, gelb, blau und rot. Wer ein neues Gewand braucht, geht in den Wald und wirft es mit einem Stein herunter. Auf der Wiese wachsen schöne Damenkleider aus Samt und Seide, die Grashalme sind bunte Bänder. Die Wacholderstöcke tragen Broschen und goldene Nadeln, und die Beeren sind nicht schwarz, sondern echte Perlen. An den Tannen hängen Armbanduhren. Auf den Stauden wachsen Stiefel und Schuhe, Sommer- und Winterhüte und allerlei Kopfputz. Dieses edle Land hat auch ein Jungbad. Alte und kranke Leute baden darin drei Tage oder vier, und sie werden gesund und jung. Auch mancherlei Spaß und Kurzweil gibt es in dem Schlaraffenland. Wer zu Hause kein Glück hat, der hat es dort bestimmt. Beim Spielen wird er immer gewinnen, beim Schießen wird er immer ins Schwarze treffen. Wer die Leute am besten necken und aufziehen kann, bekommt jedes Mal ein Goldstück. Für die Schlafsäcke und Faulpelze, die bei uns durch ihre Faulheit arm werden und betteln gehen müssen, ist das Schlaraffenland gerade das richtige Land. Jede Stunde schlafen bringt dort ein Silberstück ein und jedes Mal gähnen ein Goldstück. Wer gern arbeitet, das Gute tut und das Böse lässt, der wird aus dem Schlaraffenland vertrieben. Aber wer nichts kann, nur schlafen, essen, trinken, tanzen und spielen, der wird zum Grafen ernannt. Und der Faulste wird König im Schlaraffenland. Nun wisst ihr, wie es im Schlaraffenland zugeht. Und wer gern hinreisen will, aber den Weg nicht weiß, der frage einen Blinden. Auch ein Stummer wird ihm keinen falschen Weg sagen. Aber der Weg dahin ist weit für die Jungen und für die Alten, denen es im Winter zu heiß und im Sommer zu kalt ist. Noch dazu ist um das ganze Land herum eine berghohe Mauer aus Grießbrei. Wer hinein oder heraus will, muss sich da erst mal durchessen.
Das Martinsfest - die Legende vom Mantelteilen Es war sehr kalt. Vielen Menschen fror, weil sie zuwenig zum Anziehen hatten. Am Tor zur Stadt Amiens saß ein Bettler. Auch ihm war sehr kalt. Noch dazu hatte er fast nichts zum Anziehen. Zu den vorübergehenden Menschen sagte er: "Bitte gebt mir etwas zum Anziehen. Mich friert so. Bitte!" Der Bettler streckte seine Hände aus - aber niemand gibt ihm etwas. Jeder geht vorbei. Da kommt
Martin, der Soldat. Er hat einen großen weiten Offiziersmantel.
Auch ihn bittet der Bettler: "Bitte gib mir etwas!" - Martin
greift in seine Taschen um ein Stück Geld. Aber seine Taschen sind
leer. Er hat schon alles verschenkt. Da überlegt Martin nicht lange,
er zieht sein Schwert und teilt seinen Soldatenmantel. Die eine Hälfte
gibt er dem Bettler, die andere Hälfte hängt er sich selbst
um. Der Bettler freut sich über den Mantel und will sich bei Martin
bedanken. - Aber Martin ist schon weg. In der Nacht hat Martin einen besonderen Traum: Er sieht Jesus Christus mit dem Mantelteil, der er am Stadttor einem Bettler gegeben hatte. Jesus sagte: "Alles was du den Armen tust, das tust du mir!" Am nächsten Tag weiß Martin was er will. Er will Christ werden, er möchte sich taufen lassen. Soviel hat er schon über Jesus gehört. Er möchte ganz zu ihm gehören und viel von ihm erfahren. Martin läßt sich taufen und wird Christ.
09/2006 Der neue Kindergarten...
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| 2005/2006 |
Die Kinder nahmen positive Eindrücke von dem ereignisreichen Tag mit und so manche kreative Werkarbeit als Erinnerung mit nach Hause. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Mutti´s, die an diesem Tag mit viel Einsatz zur Betreuung unserer Kinderlein mitgeholfen haben. |