Chronik Haringsee

   

Lange bevor Haringsee urkundlich erwähnt wurde, lebten hier schon Menschen. Durch Funde aus der jüngeren Steinzeit wird dies nachgewiesen. Ackerbau und Viehzucht waren schon verbreitet. Die Bewohner unserer Gemeinde waren Illyrer, denen die Kelten folgten. Die frühgermanische Zeit unserer Heimat begann im 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. mit dem Vordringen der Quaden. Die Donau war die Grenze des römischen Reiches geworden. Markomannen und Quaden dominierten nördlich der Donau. Es kam immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Germanen und Römern. Das Marchfeld war die Kornkammer für beide Völker. Als die Macht der Römer im Sinken war, kam es zur Völkerwanderung.


Lochbeil (Fragment) aus der Steinzeit wurde 1930 in Haringsee im Bernsee gefunden.
   


Dieser Steinmörser wurde beim Gemeindehausbau im Jahre 1962 gefunden.

Den Westgoten folgten Rugier, Ostgoten und Langobarden. Nach deren Abzug besetzten die Awaren das Land und beherrschten es zwei Jahrhunderte hindurch. Eine weitere Gefahr für unsere Heimat waren die Magyaren (Hunnen). Otto II. übergab die "Mark im Osten" Leopold I. Mit ihm begann die 270 Jahre dauernde Herrschaft der Babenberger in Österreich. Unter Markgraf Leopold III. dem Heiligen (1075 -1135 Klosterneuburg) nahm das Land einen spürbaren Aufschwung und gelangte zu einem bisher nicht erreichten Wohlstand.
Haringsee war schon im 11. Jahrhundert Regensburger Besitz und gehörte zur k. k. Familienherrschaft Eckartsau, deren Amtssitz sich in Orth befand.

1150
1147 Erste urkundliche Erwähnung Moskaus.

Horgwense wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt, und zwar im "Klosterneuburgischen Saalbuch".
"Zum horwegen sewe" heißt "zum verschlammten, schmutzigen See", damit ist wohl der Bernsee, der in früheren Zeiten immer Wasser hatte und zirka ein Drittel des Gemeindegebietes umfasste (siehe Grafik), gemeint. Aus dem Dorf beim schlammigen See entstand der Ortsname Haringsee.

Die Grenze des Gemeindegebietes im Norden ergab sich
durch den damaligen Verlauf des Rußbaches,
welcher erst 1864 begradigt und reguliert wurde.

1200   Der Ort wird Horgensee genannt.  
1233
1230 In Wien wird mit dem Bau des Stephansdoms begonnen.
Der Ort wird de Horense genannt.  
1277
Der Ort wird Horgense im Marchvelt genannt.  
1278  

Rudolf von Habsburg besiegt Ottokar von Böhmen in der Schlacht bei Dürnkrut.

 
1314

Der Ort wird Hargense genannt.

 
1338

Drei Jahre hintereinander suchen Heuschrecken aus den östlichen Ländern den Ort heim. Sie ziehen im Juli und August durch das Land und fressen alles Grün bis auf den letzten Halm ab.

 
1340

Der Ort wird Harigense genannt.

 
1350
1379 Der Vatikan wird zur Papstresidenz in Rom.

Der Ort wird Hargensee genannt.

 
1429
1492 Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus

Der Ort wird Haringsee genannt.

 
1529

Die Türkenbelagerung Wiens vom 27. September bis 14. Oktober 1529 hinterlässt auch Spuren im Marchfeld. Der größte Teil der Bevölkerung wird durch das Schwert aufgerieben oder in Gefangenschaft geführt. Nach dem Krieg besiedelt man die Gegend mit aus Bosnien und Kroatien stammenden Siedlern. 1851 zählt man in Haringsee 319 Kroaten. Bis zum Jahre 1785 wird in der Kirche Haringsee kroatisch gebetet und gesungen.
1530

Die Haringseeer Kirche ist eine Filialkirche der Pfarre Orth und ist wahrscheinlich das älteste Gotteshaus des Marchfeldes. Aus Mangel einer Urkunde oder eines Gedenksteines ist die Erbauung nicht datierbar.
Der mächtige Turm, in dem römische Steine als Baumaterial verwendet wurden, hat einen Meter dicke Mauern und Schießscharten. Der schmale Aufstieg, ein ca. 60 cm breiter Gang, ermöglicht nur das Eindringen eines Mannes nach dem anderen. Um die Kirche befindet sich der Friedhof, der mit einer Mauer, ebenfalls mit Schießscharten, umgeben ist. Außerhalb umringt ein Wassergraben, über den eine Zugbrücke führt, das Areal der Kirche. Somit finden die Bewohner Schutz vor den Türken, Kuruzzen, ungarischen Rebellen und anderen Feinden.

 

Die ersten gedruckten Bücher (Gebetsbücher) erscheinen.

 
1579

Religionswirren zwischen Katholiken und Protestanten.

 
1605

Ungarische Haiducken äschern Haringsee ein.
Besondere Bedeutung bekamen die Haiducken unter István Bocskay, der im Februar 1605 zum Fürsten von Siebenbürgen gewählt wurde und den sogenannten Bocskay-Aufstand gegen Habsburg ins Leben gerufen hatte, der mit der Freiheit Siebenbürgens von Österreich endete. In diesem Aufstand ging es neben der Unabhängigkeit von Habsburg, was mehrmals versuchte das Fürstentum zu okkupieren, auch um die Verteidigung des Protestantismus, dem Siebenbürgen mittlerweile angehörte. Während des Bocskay-Aufstandes drangen die Haiducken bis in das Burgenland, Niederösterreich und die Steiermark vor, wo sie Ortschaften plünderten und verwüsteten.

 
1689   Loslösung von der Pfarre Orth, somit wird Haringsee zur Pfarre erhoben.
Graf Friedrich Maximilian von Herberstein ist Besitzer der Herrschaft Eckartsau und des Dorfes Haringsee.
Der Freihof Fuchsenbigl wird der Seelsorge Haringsee zugeteilt.
Das Langhaus der Kirche wird erbaut.
 
1708

Die Kuruzzen brennen Haringsee vollständig nieder.
Ungarische Aufständische nannten sich ab dem 15. Jahrhundert Kuruzzen ("Kreuzträger"). Bei ihrem Aufstand unter Franz II. Rákóczi gegen die Habsburger wurden ab 1703 Teile von Niederösterreich, das Burgenland und die östliche Steiermark bis 1709 mehrmals überfallen und verwüstet. Zum Schutz von Wien wurde 1704 der Linienwall (Verlauf des Gürtels), eine leichte Befestigungslinie, angelegt, ebenso vom Neusiedler See bis zur Donau mehrere Schanzen.

 
1713

Die Pest wütet.

 
1726

Dieser alte Grenzstein (1726) erinnert noch an die Fam. Graf von Kinsky, die von 1720 - 1760 im Besitz der Herrschaft Eckartsau und somit des Dorfes Haringsee ist.

1760 verkauft Graf von Kinsky die Herrschaft an den Gemahl der Kaiserin Maria Theresia, Kaiser Franz I.

Dieser Grenzstein steht heute noch an der Gemeindegrenze gegen Wagram.

1742
Die ersten Glocken werden für die Pfarrkirche angeschafft.

 

1744
Die Pfarrkirche erhält eine dritte Glocke, sie trägt das Bild des Hl. Florian.

 

1751
1750 In Wien wird Schloß Schönbrunn fertiggestellt.

Ortsplan von Haringsee aus dem Jahre 1751, der Sumpf reicht bis zum Dorf.

Die Besitzverhältnisse:

3
Fünfviertel-Lehner
32,50 Joch
15
Ganzlehner
26,00 Joch
2
Dreiviertel-Lehner
19,50 Joch
19
Halblehner
13,00 Joch
1
Dreiachtel-Lehner
9,75 Joch
2
Einviertel-Lehner
6,50 Joch
8
Hofstätter
0.75 Joch
22
Kleinhäusler

1765
Über die Gründung der Haringseeer Volksschule lässt sich mangels einer Urkunde nichts angeben. Im pfarrlichen Gedenkbuch wird die Reihenfolge der Schullehrer ab 1765 geführt.
Die ersten bekannten Lehrer in Haringsee (aus einem Vermerk im Grundbuch Groß-Enzersdorf zu sehen, das im NÖ-Landesarchiv aufliegt) waren von 1689-1765 Lorenz Fabitsch und nach ihm sein Sohn Bartholome Fabitsch.
 
1768
Die Pfarrkirche erhält eine 507 kg schwere Glocke.

 

1774
Kaiserin Maria Theresia führt die allgemeine Schulpflicht ein.  
1785
1784 In Österreich wird von Joseph II. Deutsch als verbindliche Landessprache eingeführt.

Pfarrer Colomann Patoczka sucht um Verlegung des Friedhofes an, da dieser rund um die Kirche im Laufe der Zeit zu klein wurde. Es wird aber entschieden, dass er seinen Platz belassen werde.

Wegen ständiger Streitigkeiten zwischen Kroaten und Deutschen wird die kroatische Sprache in der Kirche verboten.

 
1786
1786 Mozart schreibt "den Figaro".
Das erste Schulgebäude wird unter Lehrer Greogor Simanowitsch errichtet. Die erste Zeit, von 1765 bis 1786, findet der Unterricht in seinem Privathaus (Haus Nr. 5 - heute Hauptstraße 44) statt. Gregor Simanowitsch war 55 Jahre Lehrer in Haringsee (1765-1819) und starb am 20.10.1820.  
1795

Der Pfarrhof Haringsee wird erbaut. Dieser ist bis auf kleine bauliche Veränderungen bis zum Jahre 2004 so erhalten geblieben.

Da das Einkommen des Pfarrers zu gering ist, werden die Bewohner zur pfarrlichen Robot verpflichtet.

1801
1800 Die Erstbesteigung des Großglockners gelingt.

Ein Marterl, welches mittlerweile im Garten des Landwirtes Franz Wald steht, befindet sich an einem Weg zu den Wallfahrtsorten Groissenbrunn und Maria Tal (Slowakei). Es ist der Brauch dieser Zeit, sich vor Antritt einer Wallfahrt von seinem Heimatorte zu verabschieden.

Wallfahrtskreuz

1805

Napoleon kommt bei seinem Siegeszug durch Europa nach Österreich. Auch die Bewohner unseres Dorfes bleiben von den Kriegsgeschehen nicht verschont. Sowohl 1805 als auch 1809 berichtet die Pfarrchronik, dass die Franzosen durch Haringsee marschieren und manche von ihnen Quartier beziehen.

Ein Verteilungsplan der Besatzungskosten auf die Ortsbewohner wird erstellt.

Napoleon Bonaparte (1769 - 1821)

1817

Die Kirche bekommt eine Orgel.

In Haringsee hat die Blasmusik eine lange Tradition. In den Jahren 1817 bis 1875 sind Gemeinderechnungen mit 15 Ausgabeposten für Instrumente und 45 Musikantenentlohnungen angeführt.

 
1820

Überschwemmung in Haringsee.

 
1826

Die Turmkuppel des Kirchturmes wird unter dem Herrn Karl Kolbe, Verwalter der k. k. Fam. Herrschaft Eckartsau und Orth erbaut.

 
1829

Feuersbrunst in Haringsee.

 
1830

Eine große Überschwemmung im März 1830, die Kimmerleinsdorf, das heutige Franzensdorf, komplett zerstört, macht auch vor Haringsee nicht halt.

Zur Erinnerung an die Eisstoß-Katastrophe
am 1. März 1830 errichtet von der
Gemeinde Franzensdorf unter dem
Bgm. Martin Nagl im Jahre 1930.

Kaiser Franz I. reist durch Haringsee auf dem Weg zur Kaiserkrönung nach Preßburg.

1831

Die Cholera bricht aus.

 
1834  

Das Gotteshaus erhält durch Erweiterung und Umbau seine jetzige Form.
Eine neue Sakristei wird hinter dem Turm errichtet, die alte Sakristei zwei Jahre später zum "Hl. Grab" umfunktioniert.
Das Kirchenschiff wird erweitert, das Chor erneuert und der Turmeingang nach außen verlegt.

Am 3. August 1834 wird unter Verwalter Karl Kolbe aus Eckartsau, Pfarrer Josef Fitzka, Ortsrichter Lorenz Kolm und den Geschworenen Peter Weninger und Bartholomäus Waranitsch ein Acker oberhalb des Dorfes gegen Fuchsenbigl als neuer Friedhof bestimmt.
Am 26. August segnet Bezirksdechant Johann Wiehehofer aus Groß-Enzersdorf den neuen Friedhof ein. Am 21. September 1834 wird die erste Leiche am neuen Friedhof bestattet.

1835

Auf dem Feldweg nach Wagram wird eine Kapelle, die Dreifaltigkeitskapelle, anstatt einer baufällig gewordenen Statue errichtet. Sie wird am 12. Juli 1835 nach dem Vormittagsgottesdienst feierlich eingesegnet. Seit dieser Zeit bis heute finden in der Fronleichnamswoche Bittprozessionen, im Volksmund werden sie Dreifaltigkeitsprozessionen genannt, zu dieser Kapelle statt. Nach mündlicher Überlieferung soll mit den Bittprozessionen ein Gelübde der Haringseeer erfüllt werden, dass sie anlässlich der Verschonung von der Rinderpest abgelegt haben.

Dreifaltigkeitskapelle

1839   Die Orgel aus dem Jahre 1817 ist so desolat, dass sie komplett erneuert werden muss. Diese neue Orgel wird vom Orgelbaumeister Franz Ullmann aus Wien meisterhaft gefertigt und 1840 feierlich eingeweiht. Sie ist ein Geschenk des Kaisers Franz I., dessen Initialen“ F. I. „ auf der roten Marmorplatte gut sichtbar angebracht werden.

1844   Jene Glocke, die genau vor 100 Jahren (1744) angeschafft wurde, bekommt einen Sprung und muss erneuert werden.

 

1845

Der Verlauf des Rußbaches wird begradigt und reguliert, indem er ein neues Bett, durch hohe Dämme eingefasst, erhält.

Die Arbeiten werden mittels Darlehen finanziert und dauern bis 1849, der Schuldschein vom 23. Dezember 1844 liegt im Gemeindeamt auf, zwei Zeugen aus Lassee wurden geholt, da ja alle Haringseeer als Schuldner unterschreiben mussten.

1848  

Das Revolutionsjahr 1848: Der Aufstand der Wiener gegen die Herrschaft des Fürsten Metternich färbt auch auf das Land ab. Auch in Haringsee ist man nicht bereit, Robot und Zehent abzuliefern. Man vergreift sich an herrschaftlichem Eigentum, die Jagdbarkeit wird eigenmächtig ausgeübt.
Wegen der labilen innenpolitischen Lage stimmte Kaiser Ferdinand der Forderung der Bevölkerung nach Wahlrecht für alle Männer zu. Im Juli 1848 trat zum ersten mal der öffentlich gewählte Reichstag zusammen und beschloß umgehend einige Veränderungen: Alle Bürger haben ab sofort Anteil an der öffentlichen Verwaltung und Gesetzgebung. Es herrscht Pressefreiheit und eine verhältnismäßig gleiche Besteuerung der Stände

.
Metternich 1773-1859
1849  

Die Gemeinde wird selbständig und wählt ihren Bürgermeister.

 
1850

Bezirkshauptmannschaft, Steueramt, Gendarmerie treten in Kraft, Einführung der Hauszins- und Einkommensteuer.

Die ersten Briefmarken werden ausgegeben.

 
1854

Niederösterreich wird in vier Viertel eingeteilt. Unser Gebiet erhält die Bezeichnung "Viertel unter dem Manhartsberg" bzw. Weinviertel.

 
1864

Das Schulgebäude wird der Gemeinde Haringsee mit dem Recht der grundbücherlichen Besitzanschreibung übergeben.

 
1866

Die Preußen sind da. Der Rußbach ist Demarkationslinie (Haringsee Österreicher - Lassee Preußen). 11 Häuser brennen ab.

 
1868 1867 Johann Strauß schreibt "An der schönen blauen Donau".

Das Jagdrecht, welches bis dato die Familienherrschaft Eckartsau innehatte, wird der Gemeinde Haringsee übertragen. Vor dem ersten Weltkrieg wird die Jagd an den meistbietenden Jagdpächter vergeben.

Die pfarrliche Robot wird von der Gemeinde Haringsee abgelöst.

 
1869

Die polit. Behörden übernehmen die Schulaufsicht. Die Gemeinde erhält das Schulgebäude (Nr. 71) von der Familienherrschaft Eckartsau.
Bis 1869 ist der Schuldienst mit dem Messnerdienst verbunden und der Ortspfarrer Vorgesetzter des Lehrers.

 
1871

Großbrand in Haringsee - die Häuser Nr. 32 bis 45 brennen ab.

 
1876

Das metrische Maß wird eingeführt.

 
1881

Der Rinderpest fallen im Herbst 1881 in Loimersdorf, Markthof, Engelhartstetten und Lassee zahlreiche Rinder zum Opfer. Allein in Lassee gehen 900 Rinder zugrunde. Haringsee bleibt zur Gänze von dieser Seuche verschont.

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Haringsee wird gegründet.

Originalabschrift der Gründungsurkunde:

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Haringsee
Die Freiwillige Feuerwehr zu Haringsee wurde im Jahre 1881 gegründet. Die Statuten derselben wurden am 21. April 1881 in der Sitzung des Gemeinde-Ausschusses genehmigt. Haringsee, am 21. April 1881.
Georg Schauer - Gemeinderath Johann Kaiser - Bürgermeister Franz Weninger - Gemeinderath
Zahl 16377 Der Bestand dieses Vereines nach Inhalt der Statuten wird im Sinne des § 9 des Gesetzes vom 15. November 1867 R.G.B. Nummer 134 bescheinigt. K. u. K. Statthalterei Wien, am 1. Mai 1881 In Vertretung der K. K. Vizepräsident Kutscherer

1882

Die 507 kg schwere Glocke aus dem Jahre 1768 bekommt einen Sprung und muss durch eine neue, 408 kg schwere Glocke ersetzt werden. Sie wird in Wr. Neustadt gegossen.

Unweit der Dorfes Haringsee steht an der Straße gegen Fuchsenbigl ein rotes Kreuz. Dieses Kreuz wird von den Bewohnern aus Haringsee und Fuchsenbigl als Zeichen des Dankes an Gott wegen Verschonung von der Rinderpest im Jahre 1882 errichtet. Das früher dort gestandene Kreuz hat ein Sturm am 2. Juli 1880 umgeworfen.

   

In der Predigt am Leonarditag 1882 (der Hl. Leonhard ist der Schutzpatron der Tiere) regt der Ortspfarrer Ferdinand Metzker an, das Kreuz beim Friedhof aus Dankbarkeit wegen Verschonung von der Rinderpest erstehen zu lassen, Dieses gemauerte weisse Kreuz wird daraufhin errichtet und ein Bild des Hl. Leonhard in der Nische aufgehängt.

Das weisse Kreuz
am Friedhofweg

1884  

Am 13. Jänner 1884 wird die neu erbaute zweiklassige Volksschule eingeweiht.
Im Schuljahr 1884/85 besuchen 125 Kinder die Schule.

 
1883  

Hermann Dittrich scheint als Jagdpächter auf. Seine Gattin, Theresia Dittrich, spendet eine 120 cm hohe Lourdes-Statue für die Kirche Haringsee. Die Statue existiert heute noch.

 
1885  

Der Bau des Donau-Schutzdammes wird begonnen.

 
1886  

Auflassung der Schafzucht und der Dreifelderwirtschaft.
Die Dreifelderwirtschaft: Eines von 3 Feldern wurde mit Winterfrucht (Roggen od. Weizen) bestellt und daher Winterfeld oder das schwere Feld genannt. Das 2. Feld wurde mit Sommergetreide (Hafer, Gerste) bebaut und Sommerfeld oder das geringere Feld bezeichnet. Das 3. Feld blieb brach liegen, damit sich der Ackerboden erholen konnte, deshalb der Name Brache oder Brachefeld. Im darauffolgendem Jahr wurde das Brachefeld das Winterfeld, das Winterfeld das Sommerfeld, und das Sommerfeld die Brache.

 
1892  

Einführung der Kronenwährung.

 
1893  

Über 20 Bauern bauen die ersten Zuckerrüben in Haringsee an.

 
1894  

Der Kirchturm erhält ein neues Kreuz, welches aufgrund eines Sturmschadens erneuert werden musste.

In die Kugel unterhalb des Kreuzes wird ein Zettel mit folgender Aufzeichnung gelegt:

Haringsee 1894: 84 Häuser, 460 Einwohner, alle katholisch, 20 Familien stammen aus Böhmen und Mähren und sprechen slowakisch, Knechte und Mägde sind durchwegs Slowaken und Ungarn, Oberlehrer: Josef Habermüller, Unterlehrer: Josef Leitner, Industrielehrerin: Maria Bunzl, Gemeindevertretung: 9 Mitglieder nämlich Bürgermeister 2 Gemeinderäten 6 Ausschüssen, 2 Gastwirte: Weninger, Dienst, 2 Kaufleute: König, Wenzl, 2 Schmiede: Riedmüller, Martin Horak, 3 Schuster, 2 Schneider, 1 Wagner, 1 Tischler, 1 Schlosser, 1 Bäcker; 1 Gemeindediener, 2 Nachtwächter


Gasthaus Dienst

   

Die erste Musikkapelle unter der Leitung von Oberlehrer Josef Habermüller wird in Zusammenhang mit einem Streit wegen der Weihe des Turmkreuzes genannt. Pfarrer Josef Balzer ließ, da er das Können der Haringseeer als zu minder einstufte, die Kapelle Pinzker aus Engelhartstetten spielen. In der Pfarrchronik Haringsee wird folgendes berichtet: "Der Fronleichnamszug wurde mit aller Pracht gehalten; 11 Musikanten besorgten die nöthige Musik."

 
1896  

1896 - 1899 werden im Zuge einer Kommassierung die Grundstücke zusammengelegt.
Kommassierung: Flurbereinigung, vereinfachtes Verfahren der Zusammenlegung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken in bestimmten Fällen (zum Beispiel Neuordnung von kleineren Gebieten und Betrieben) zur Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen Landwirtschaft.

 
1901  

Man plant den Bau einer Bahn von Siebenbrunn-Leopoldsdorf nach Engelhartstetten mit einer Abzweigung nach Orth und beginnt noch in diesem Jahr mit dem Bau. Die Bahnstation Haringsee war ursprünglich zwischen Haringsee und Pframa geplant, dem tatkräftigen Bürgermeister Josef Selinger ist es zu verdanken, dass das Bahnhofsgebäude in Haringsee errichtet wird.

 

Die Mode dieser Zeit

1902  

Nach zweijähriger Bautätigkeit wird die Zuckerfabrik Leopoldsdorf fertiggestellt.

 
1905  

1904 - 1905 wird die Hutweide entwässert und in Ackerland verwandelt.

 
   

Am 9. Juli 1905 findet die Gründungsversammlung des Rübenbauernbundes in Lassee im Gasthof „Zur Kaiserkrone“ statt.
Ca. 200 Landwirte haben sich zur Gründungsversammlung eingefunden, der ehemalige Landtagsabgeordnete Johann Reckendorfer aus Breitensee wird zum 1. Obmann gewählt, Stellvertreter ist Johann Kaiser aus Haringsee und Bgm. Josef Dünst aus Lassee.

 
1906  

Das Chor der Kirche wird umgebaut und der Aufgang nach außen verlegt.

 
1908  

Die baufällige Mauer um die Kirche wird abgeräumt und der Wassergraben restlos zugeschüttet.

Mit den Bauarbeiten an der Kanalisation im Dorfe wird begonnen.

 
   

Fortschrittliche Bauern gründen die landwirtschaftliche Genossenschaft Haringsee.
Eine Dreschmaschine der Fa. Hofherr und Schranz wird im Juli in Betrieb genommen. Bis zum Jahre 1955 wird mit Dreschmaschinen gedroschen, welche dann durch Mähdrescher abgelöst werden.

Der erste Obmann ist Josef Zörnpfenning.

1909  

Nach 8 Jahren Bauzeit wird am 28. Juni 1909 in feierlicher Weise die Bahnstrecke von Siebenbrunn-Leopoldsdorf nach Engelhartstetten eröffnet. In Vertretung des Landes Niederösterreich Durchlaucht Fürst von und zu Liechtenstein, mehrere Landesausschüsse und Abgeordnete, Vertreter des Eisenbahnministeriums und der Bezirkshauptmannschaft, alle Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, Pfarrer, Lehrer, etc. befahren die Strecke, machen vor jeder Station Halt und nehmen an einem Festakt Teil.
   

Das Milchhaus wird von der landwirtschaftlichen Genossenschaft Haringsee gebaut.

1910  

Die Hauptstraße und Bahnstraße werden gepflastert. Nach zwei Jahren Bautätigkeit sind die Arbeiten abgeschlossen.
1911  

Der baufällige Kirchturm wird nach vielen Interventionen des Pfarrers Anton Hintschik endlich renoviert.

1910 - 1911 werden die Hauptstraße und Bahnstraße gepflastert.

   

An dem Weg gegen Loimersdorf steht 1 km vom Dorf entfernt das Horak Kreuz.
Der Landwirt und Schmiedemeister Martin Horak kommt am 15. November 1911 von einer Jagd nicht nach Hause. Nach emsiger Suche findet man den Toten. Ein erlegter Hase, der neben ihm liegt, hatte wahrscheinlich im Todeskampf den Abzug ausgelöst und den Jäger tödlich getroffen.
Seine Gattin lässt das eiserne Kreuz mit einer Einzäunung und einer Gedenktafel errichten.
Der 44-jährige hinterlässt eine Frau und 5 unmündige Kinder.

 

Das Horak Kreuz

1912   Am 1.5.1912 eröffnet die k.k. Post und Telegrafenverwaltung (PTV) das Postamt Haringsee.

1913
1912 Untergang der "unsinkbaren" Titanic auf ihrer Jungfernfahrt.

Der Baumeister Franz Papouschek baut Häuser in der Steingasse, quasi ein Vorläufer der heutigen Reihenhaussiedlungen, und verkauft diese dann an Interessenten. Die Bausteine stammen aus der eigenen Ziegelerzeugung.

 

Haus der Fam. Cerny
Steingasse 2

1914   Der erste Weltkrieg bricht aus. 23 Männer aus Haringsee fallen von 1914 bis 1918 dem Kriegstreiben zum Opfer.

 

1917   Zwei Glocken, nämlich jene aus den Jahren 1844 und 1882 werden für Kriegszwecke abmontiert.
"Nun werden aus den friedlichen Glocken leid- und todbringende Kanonen gegossen".
Nur das Sterbeglöckchen aus dem Jahre 1742, welches auf C tönt, bleibt zurück.

 

    Am 17.12.1917 wird in Haringsee von der k.k. Post und Telegrafenverwaltung (PTV) das erste Telefon in Betrieb genommen.

1919  

Am 11. November 1918 wurde Kaiser Karl I. in Eckartsau zur Abdankung gezwungen. Am Sonntag den 23. März 1919 reist Kaiser Karl I. abends um 7 Uhr mit dem Zug von Kopfstetten über Haringsee in die Schweiz. Eine mehrhundertköpfige Menge verabschiedet den Kaiser auf der Bahnstation Kopfstetten-Eckartsau.
   

Der Friedhof wird auf die doppelte Größe erweitert.

Der Männergesangsverein wird gegründet. Der erste Chorleiter ist Oberlehrer Josef Resch bis zu seinem frühen Tode 1936. Im 2. Weltkrieg kommt der Gesangsverein zur Ruhe und löst sich somit auf.

Seit Ende des ersten Weltkrieges wird die Jagd als Genossenschaftsjagd geführt. Franz Wenzel und Johann Kaiser sind die ersten Obmänner.

 
1920  

Drei fortschrittliche Gemeinden, Lassee, Haringsee und Engelhartstetten entschlossen sich im Jahre 1919 zum Bau eines gemeinsamen E-Werkes. So erhalten die Bewohner dieser drei Gemeinden im Jahre 1920 das erste elektrische Licht dieser Region. Auch eine Straßenbeleuchtung wird errichtet.

Hauptstraße gegenüber
Milchhaus, dem
heutigen Feuerwehrheus

   

Neue Gussstahlglocken werden angeschafft. Am 25. Mai nimmt Dechant Kren die Weihe vor. Mehr als 2000 Menschen sind zugegen. Somit hat die Pfarrkirche 4 Glocken.

Name
Durchmesser
Gewicht
Ton




Laurentius
1000 mm
500 kg
E
Jungfrau Maria
850 mm
305 kg
G
Josef
660 mm
148 kg
H
   

Um die Anschaffung der Glocken macht sich besonders der Gemeinderat und Vizebürgermeister Franz Papouschek verdient. Er besorgt die Bestellung (Böhler Kapfenberg) und kümmert sich um den Transport.

 
   

Durch die Einleitung des elektrischen Stromes kann die landwirtschaftliche Genossenschaft mit einem Schrotmühlbetrieb erweitert werden.

Sepp Hergolitsch, welcher einen Holzfuß hat, wird angestellt. Als Bub hatte er bei einer Göpelmaschine, einem Vorläufer der Dreschmaschine, ein Bein verloren.

Schrotmühle

   

Josef Matuschka, ein erblindeter Mann, wird als Kapellmeister der Blasmusik Haringsee genannt.

 
1921  

Die Kirche erhält elekrisches Licht.

 
1923  

Der Friedhof wird mit einer Mauer umgeben.

Ein Jahr später werden im neuen Teil entlang der Mauer, welcher 1919 auf der linken Seite angelegt wurde, die ersten Gruften errichtet.

Bis 1936 werden auch die Bewohner von Fuchsenbigl im Friedhof zu Haringsee bestattet.

   

Von der Jagdgesellschaft Haringsee wird mit freudigem Zutun der ganzen Gemeinde das Kriegerdenkmal errichtet, das am 29. Juni 1923 mit einer Festrede von Dechant Kren aus Obersiebenbrunn eingeweiht wird. Um dieses Denkmal wird der Kirchenpark angelegt.

1924  


Detektor-Empfänger von 1924

Erste Radioapparate in Haringsee. Pfarrer Anton Dobiasch, Lehrer Edmund Hickmann und Güterdirektor Martin Krammel sind die Vorreiter in Haringsee. Es gibt nur Kopfhörer, Lautsprecher kommen erst später.
Am 14. Juli 1924 wurde die RAVAG (Radio-Verkehrs-AG) offiziell gegründet, womit Wien den 18. Rundfunksender in Europa hatte. Man beabsichtigte, über einen alten Militärsender im Dachboden des Ministeriums am Stubenring im Zentrum Wiens zu senden. Die ersten Versuchssendungen im April und Mai 1924 brachten ernsthafte technische Probleme an den Tag. Überdies wurde der Sender auch für die Zivilluftfahrt genutzt, wodurch kein durchgehender Rundfunkbetrieb möglich war. Abwechselnd mit dem Versuchssender im Technischen Gewerbemuseum (Radio "Hekaphon") wurden jedoch über mehrere Stunden täglich Versuchssendungen ausgestrahlt. Es musste daher vor der Aufnahme regulärer Sendungen bei Telefunken ein neuer 350-Watt-Sender für eine halbe Milliarde Kronen (Inflation!) bestellt werden. Während der Umbauarbeiten im Sommer 1924 kamen die Sendungen nur über den "Hekaphon"-Sender. Am 27. August 1924 ging der neue Sender im Heeresministerium in Betrieb.
1925  

Am Kirtagsonntag, den 15. August 1925 um 1/2 9 Uhr abends brennen 5 Scheunen und 7 Strohtristen ab. Ein Zug der Wiener Berufsfeuerwehr kommt nach Haringsee, um zu helfen.
Am 16. August gibt Radio Wien eine Meldung über den Großbrand in Haringsee durch.

 

1926  

Ein neues Volksschulgebäude wird errichtet. Die Bürgermeister Rudolf Kittel (Bgm. 1920 - 1925) und Johann Kaiser (Bgm. 1926 - 1937) fassen den Entschluss, ein neues Schulhaus zu bauen. Im Schuljahr 1926/27 besuchen 85 Schüler die zweiklassige Volksschule.

"Ein Dorf ohne Schule ist wie eine Laterne ohne Licht."

Erbaut von Baumeister Franz Papouschek
unter Bürgermeister Johann Kaiser

   

Siehe auch vergrößerten Bildausschnitt unten...

Obere Reihe von Links: Oberschulrat Lorenz Poitschek, Oberschulrat Josef Kölbl, Lehrer Edmund Hickmann, Baumeister Franz Papouschek, Gemeinderat Leopold Fuchs, Schuldirektor i. R. Raimund Losert, Oberlehrer Josef Resch, Bürgermeister Johann Kaiser

Untere Reihe von Links: Dechant Josef Kren aus Obersiebenbrunn, Bez. Hptm. Hofrat Erb Freiherr von Rudthofer, Landtagsabg. Kapfinger aus Markgrafneusiedl, Landtagsabg. Scharnitzer aus Gänserndorf, Landesschulinsp. Hofrat Dr. Güttenberger, Pfarrer Anton Dobias

     
   

Rudolf Kittel, Bürgemeister von 1920 - 1925, leitet die Blasmusik Haringsee. In den dreißiger Jahren übernimmt Viktor Hemerka die Leitung der Kapelle.
1928  

Zum hundertsten Todestag des Liederfürsten Franz Schubert pflanzt der Männergesangsverein eine Linde vor dem Gemeindeamt und setzt einen Gedenkstein, das Schubertdenkmal, mit folgender Inschrift:

Dem Meister des deutschen Liedes
Franz Schubert
zu seinem 100. Todestage
der
Männergesangsverein
Haringsee

1930  

Die Gemeinde (Bgm. Ö.R. Johann Kaiser) schafft für die Freiwillige Feuerwehr (Hauptmann Josef Weber) eine Autospritze an. Als Chauffeur werden Johann Konar und Jaros Adamek bestimmt.
1931  

Heimwehr und Sturmscharen werden gegründet.

 

 
   

Zum 50jährigen Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Haringsee wird ein Erinnerungsabzeichen herausgegeben.

 

ERINNERUNG A.D.
50J.GRÜNDUNGSF.
D.F.F.HARINGSEE
1881-1931
14. JUNI
1939  

Der zweite Weltkrieg bricht aus. 36 Männer aus Haringsee fallen von 1939 bis 1945 dem Kriegstreiben zum Opfer.

Das Haringseeer Stromnetz wird an dir NEWAG angeschlossen, somit wird die Stromerzeugung des eigenen E-Werkes aus dem Jahre 1920 eigestellt.

 

1945  

Das Ende des zweiten Weltkrieges: Zu Weihnachten 1944 hörte man den Donner der Geschütze aus östlicher Richtung (Hainburg, Preßburg) auch in Haringsee. Im März 1945 flüchtet ein Teil der Bewohner in Richtung Westen. Andere Haringseeer suchen Schutz in Kellern, und leerstehenden Gruften auf dem Friedhof vor Fliegerangriffen und Artilleriebeschuss. Bis 29. März ist eine Pioniereinheit in Haringsee einquartiert und vom 3. bis 6. April eine Panzerwerkstatt stationiert. Panzersperren werden an den Ortseinfahrten aus Holzbalken und Baumstämmen errichtet. Ungarische Truppen graben an der Südseite entlang des Hauptkanals viele Schützenlöcher, um Haringsee zu verteidigen.


Flucht nach Westen

   


Panther

Am Sonntag nach Ostern, am 8. April wird Haringsee von feindlicher Artillerie beschossen. Der Kirchturm, der Pfarrhof und das Pumpenhäuschen vor dem Kirchenpark werden getroffen. Am Abend des gleichen Tages rücken die Russen aus Richtung Pframa und Kopfstetten vor und besetzen Haringsee. Es fallen nur wenige Schüsse und die ungarischen Truppen ziehen ab. Die Rußbachbrücke an der Straße nach Lassee wird gesprengt, ausser vielen Fensterscheiben gibt es nur kleine Schäden im Dorf. Am 12. April 1945 bombardieren deutsche Flieger den russischen Nachschub und treffen 3 Häuser. Die Kampfhandlungen fordern 13 Todesopfer: 3 Dorfbewohner, 2 deutsche Soldaten, 2 polnischen Arbeiter und 6 russische Soldaten. Die russische Besatzungsmacht, welche 3 Monate in Haringsee stationiert ist, setzt den Straßenwärter Karl Jank als provisorischen Bürgermeister ein. In der ersten Gemeinderatssitzung am 29. Mai 1945 wird der Landwirt Gustav Steiner einstimmig zum Bürgermeister gewählt.
1946  

Die alten Kirchenfenster wurden 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört. Die neuen Fenster werden von der Fa. Götzer aus Wien um 13.000,-- Schilling hergestellt. Gebefreudige Familien und glückliche Heimkehrer brachten in Kürze den Betrag auf.

 
1947  

Ein Eisstoss im Rußbach, bei dem der Damm reisst, löst eine Überschwemmung aus. Die Wassermassen stehen bis zur Ortstafel. Der Dammriss wird von der Feuerwehr und beherzten Ortsbewohnern in tagelanger Arbeit repariert.

 
1948  

Die Folgen des Zweiten Weltkrieges sind noch nicht beseitigt - nur eine geringe Anzahl von Musikern steht zur Verfügung - dennoch ist es möglich, mit den vorhandenen Musikern einen neuen Anfang zu machen. Kapellmeister Lorenz Poitschek, der die Musikkapelle in diesen schwierigen Nachkriegsjahren leitet (1948 - 1968), führt genau Tagebuch über die Aktivitäten der Musikkapelle.

   

Es dauert zwar einige Zeit, bis die musikalische Tätigkeit wieder auflebt, aber bald erklingt bei Hochzeiten und Begräbnissen, an Kirtagen und anderen Jahresfesten wieder die Musik der Haringseeer Kapelle. Dies ist der Verdienst von Kapellmeister Lorenz Poitschek, dem es auch ein großes Anliegen ist, Jungmusiker auszubilden.
Die Aufzeichnungen des Kapellmeisters beginnen mit 16. Mai 1948 - mit der Segnung der Feuerspritze in Haringsee - und setzen sich fort mit Fronleichnamsprozessionen in Haringsee und Eckartsau, Kirtag, dem ersten Begräbnis und mit Neujahrspielen.

 
1952  

Der erste Selbstfahr-Mähdrescher in Haringsee.

Die Erweiterung des Kanalnetzes mit der Anlage einer Kanalsohle im Hauptkanal bis zum Rußbach dauert bis 1957. Alle offenen Gräben verschwinden im Ortsbereich.

 
1953  

Die Straße nach Fuchsenbigl wird staubfrei gemacht.

 
1955  

Am 14. Oktober 1955 wird das wiedererbaute Burgtheater in Wien eröffnet. Die Eröffnungsfeier wird durch das Fernsehen übertragen. Im Sommer werden die ersten Fernsehapparate in den Gasthäusern Weninger und Wernhart aufgestellt.

Die Straße nach Lassee wird staubfrei gemacht.

 
1956  

Die Feuerwehr schafft ein leichtes Löschfahrzeug der Fa. Benz mit Vorbaupumpe an.

Das Foto entstand 1964
bei den Bezirkswettkämpfen
in Orth/Donau, wo die ersten
Plätze in Bronze und Silber
erfolgreich verteidigt wurden.

1960  

Die Straße nach Pframa wird staubfrei gemacht.

 
1961  

Die Jägerrunde Haringsee (gegr. 1961) errichtet einen Schießstand in einer ehemaligen Schottergrube zwischen der Straße gegen Pframa und dem Feldweg gegen Wagram.

 
1962  

Das alte Gemeindehaus, in dem das Gemeindeamt untergebracht ist, wird abgetragen und durch einen Neubau ersetzt.

1964  

Das neue Gemeindeamtsgebäude wird eröffnet. Nach zweijähriger Bauzeit wird das neue Haus seiner Bestimmung übergeben. Ganz Haringsee ist auf den Beinen, viele Festgäste sind bei den Eröffnungfeierlichkeiten zugegen. Die musikalische Umrahmung besorgt der Musikverein Haringsee.

Am 21. April 1964 wird im neuen Gemeindehaus ein Landeskindergarten eröffnet. Dem Kindergarten ist ein Spielplatz von ca. 1.000 m2 angeschlossen, der mit Sandkiste und Turngerät ausgestattet ist.

   

Das neue Gemeindeamtshaus beherbergt im 1. Stock die Räumlichkeiten der Gemeinde wie Büros, ein Besprechungszimmer, einen Sitzungssaal und das Gemeindearchiv.
Im Erdgeschoß ist der Kindergarten, die Post, ein Raum für die Mutterberatung und die Raiffeisenkasse untergebracht.

Gemeindeamtshaus
2004

1965  

Das Geläute der Kirche wird elektrifiziert. Die Jadgesellschaft Haringsee übernimmt die Kosten.

 

Gedenktafel
der
Jagdgesellschaft

1965  

Gegenüber dem Bahnhof, auf dem Areal des "Gendstandes", einem mit Sträuchern und Bäumen verwachsenem Teich, aus dem früher die Wirte und Fleichhauer das Eis für ihre Eisgruben holten, wird die Lagerhaus-Filiale Haringsee erbaut. Zu Beginn der großen Auf- und Ausbauphase für die Landwirtschaft kauft die landwirtschaftliche Genossenschaft Obersiebenbrunn das Areal von der ÖBB und errichtet eine Lagerhaushalle.

1966  

Die Kirchengasse wird staubfrei gemacht.

 

1967  

Die Einreichung des Musikvereins zum Beitritt in den Bund NÖ Blasmusikkapellen wird mit einem Dankschreiben vom Verbandsobmann MSDir. Josef Leeb (Zahl 364-287-1967) vom 8. März 1967 beantwortet. Die Instrumente werden auf Normalstimmung gewechselt.

 

 

   


ehem. Sportplatz am Heideweg 2004

Der Sportverein Haringsee wird gegründet. Die erste Vereinsleitung besteht aus dem Obmann Anton Selinger, dem Sektionsleiter Karl Karolus und dem Trainer Josef Dulz. In den ersten Jahren (1967-1969) benützt der SV-Haringsee den Sportplatz in Fuchsenbigl und nimmt auch schon an Meisterschaften teil.
Schon nach dem ersten Weltkrieg begann in Haringsee der Fußballsport. Im Viehstand, einer ca. 4 ha großen eingezäunten Viehweide, rechts der heutigen Unteren Hauptstraße Nr. 10 bis 34, war der Sportplatz der Jugend von Haringsee. Später wurde ein Sportplatz auf dem Areal des heutigen Heideweges angelegt, dieser war aber aufgrund der Größe und Beschaffenheit für Meisterschaftsspiele ungeeignet. Somit beschließt der Gemeinderat, einen neuen Sportplatz zu errichten und widmet den alten Fußballplatz in Bauland um.

1968  

Im Zuge von Renovierungsarbeiten an der Kirche werden folgenden Arbeiten durchgeführt: Die Sakristei wird neu eingedeckt, der Aufstieg im Turm und das Glockenstüberl werden erneuert, die Blitzschutzanlage wird erweitert, die Dachrinne hergestellt und in Jahr darauf der "Urwald" um den Kirchenpark gerodet.

 
1969  

Der neue Sportplatz auf dem Gelände zwischen der heutigen Pframastraße und der Florianigasse wird eröffnet. Das Vereinslokal ist das Gasthaus Selinger, wo sich auch die Umkleidekabinen befinden.

Die Untere Hauptstraße wird staubfrei gemacht.

 
1970  

Das Milchhaus stellt die Milchübernahme ein und wird somit geschlossen.

Die Feuerwehr zieht vom alten Feuerwehrhaus, welches im Hof des Gemeindehauses steht, in das umgebaute Milchhaus neben dem Kirchenpark um.

Nach Abschluss eines Pachtvertrages am 22. September 1970 zwischen der Gemeinde Haringsee (Johann Wogowitsch) und dem Musikverein (Edmund Zörnpfenning und Johann Östreicher) übersiedelt die Kapelle in das Gebäude im Gemeindehausgarten (ehemaliges Feuerwehrhaus).

 
1971  

Durch die freiwillige Zusammenlegung dreier Orte wird die Großgemeinde Haringsee gegründet. Gemäß § 13 der NÖ Gemeindeordnung werden in den noch eigenständigen Gemeinden Fuchsenbigl (Bgm. Martin Albinger) und Straudorf (Bgm. Josef Konar) die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Mit dem Dekret der NÖ Landesregierung vom 14. Jänner 1971 wird die Zusammenlegung rechtskräftig. Man einigt sich auf den gemeinsamen Ortsnamen Haringsee. Der Bürgermeister aus Haringsee, KR Johann Wogowitsch, wird bis zu nächsten Wahl des Bürgermeisters als Regierungskommissär bestellt. Am 10. April 1971 wird er zum Bürgermeister der Großgemeinde Haringsee gewählt.

Zoom...
   

Die Jagdgesellschaft Haringsee lässt in den Jahren 1970/71 eine Aufbahrungshalle auf dem Areal des Kirchenparks errichten. Früher mussten die Verstorbenen im Haus aufgebahrt werden, was besonders in der warmen Jahreszeit unangenehm war. Frau Petronella Uher, die am 11. August 1971 stirbt, ist die erste Verstorbene, die in der neuen Halle aufgebahrt wird.
1972  

In der Kirche wird eine Bankheizung eingebaut.

Die Steingasse wird saniert, nachdem das Kopfsteinpflaster entfernt wurde, wird eine Asphaltschicht aufgetragen.

 
1973  

1973 - 1976 hat Haringsee keine eigene Schulleitung, da ein Schulverband mit der Volksschule Lassee besteht.
Dem tatkräftigen Bürgermeister Johann Wogowitsch ist es zu verdanken, dass Haringsee wieder eine eigenständige Volksschule hat.

Der Friedhofweg wird staubfrei gemacht.

Am 12. Juli 1973 wird der Beschluss gefasst, Straßenbezeichnungen mit geordneten Hausnummerierungen einzuführen.

 
1974  

Die Dorfstraße wird staubfrei gemacht.

Eine typische Fronleichnamsprozession.

Bild:

Feuerwehrmann mitte Josef Uher sen.

große Ministranten
links Josef Uher jun.
rechts Josef Breuer (Bürgermeister ab 1985).

Dia anderen Personen werden leider nicht erkannt.

 
1975  

Auf dem Schießstand werden die Europameisterschaften im Wurftaubenschießen ausgetragen.

Eine Veranstaltung mit internationalem Medieninteresse.

Die musikalische Umrahmung besorgt der Musikverein Haringsee.

   

Durch die Privatinitiative des Veterinärmediziners Dr. Hans FREY werden die ersten Gehege zur Unterbringung verunfallter und verunglückter Greifvögel und Eulen auf einem Privatgrundstück in Haringsee errichtet. Bis dahin gab es keine geeignete kompetente und vor allem nicht auf kommerzieller Ausrichtung beruhende Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen.
1976  

Im Juni 1976 findet der 13. Feuerwehr-Abschnittsleistungsbewerb in Haringsee statt. Dabei wird das neue Feuerwehrauto, ein Tanklöschfahrzeug (TLF 2000) mit 2000 Liter Löschwasser und Schnellangriffsausrüstung vom Feuerwehrkurator Pater Leo aus Untersiebenbrunn gesegnet. Die Fahrzeugpatin ist Frau Elisabeth Pestuka.

Ein Jahr später wird ein Kleinlöschfahrzeug (Ford Transit) zum Befördern der Tragkraftspritze und als Mannschaftstransporter gekauft.

   

Die einst blühende landwirtschaftliche Genossenschaft (gegr. 1908) wird aufgelöst.

Die Pframastraße (1.Teil) und Neubaugasse werden staubfrei gemacht.

 

1980  

Die Hauptstraße und Bahnstraße werden erweitert und erneuert.

 

1981  

Die Gehsteige werden errichtet.

Der Schießstand, welcher mittlerweile "Bundesleistungszentrum Haringsee" genannt wird und im Besitz der Gemeinde Haringsee ist, wird laufend erweitert und modernisiert.

 

   


ehem. Sportplatz zwischen Pframastr. und Florianig. 2004

Da der Sportplatz zwischen der heutigen Pframastraße und der Florianigasse in Bauplätze umgewidmet wird, muss dieser weichen und wird auf einem Feld neben der sogenannten Horak-Schwemme neu angelegt. Im Zuge dessen werden Umkleidekabinen mit Duschanlagen und WC gebaut. Bereits im Frühjahr 1982 kann der Spielbetrieb auf dem neuen Fußballplatz aufgenommen werden.

1982  

Im Februar 1982 besucht Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II aus Großbritannien, die Greifvogelstation in Haringsee.

Prinz Philip im Gespräch mit
Bgm. Johann Wogowitsch

Er war von 1961-1982 der erste Präsident des WWF World Wildlife Fund in England, 1981-1996 deren internationaler Präsident.

   

Der zweite Teil der Pframastraße (Hauptkanal bis Bahn) wird staubfrei gemacht.

 

1983  

Das rote Kreuz aus dem Jahre 1882 ist nach 100 Jahren renovierungsbedürftig geworden und wird im Herbst 1983 von der Haringseeer Jungen ÖVP erneuert. Am 20. November 1983 wird es vom geistl. Rat Wilhelm Tauwinkl feierlich eingesegnet.

DAS ROTE KREUZ
an der Straße
gegen Fuchsenbigl

Auf der Tafel unter dem Kreuz steht:

O IHR ALLE, DIE IHR VORÜBERGEHT
AM WEGE, GEBET ACHT UND SCHAUT,
OB EIN SCHMERZ GLEICH SEI
MEINEM SCHMERZE!

1984  

Im Februar 1984 erscheint das "Heimatbuch Haringsee 1150 - 1983" von Oberschulrat Josef Poitschek, welcher von 1951 bis 1953 als Oberlehrer und von 1953 bis 1974 als Direktor in der Volksschule Haringsee tätig war.

OSR Josef Poitschek

1986  

Das Schulhaus wird renoviert und umgebaut.

Das obere Stockwerk, in dem sich bis zu diesem Zeitpunkt Wohnungen befunden hatten, wird für den Schulbetrieb adaptiert. eine Kanzlei, ein Lehrerzimmer, ein Lehrmittelraum und vier Klassenzimmer entstehen. Der Turnsaal im Erdgeschoß wird vergrößert.

Der Kindergarten, der sich bis dato im Gemeindehaus befunden hatte, wird im Schulgebäude untergebracht.

1988  

Die umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Volksschule werden abgeschlossen.

Die Schule hat sich im Lauf der Zeit von einer zweiklassigen Volksschule mit Volksschuloberstufe zu einer, je nach Schüleranzahl, drei- bzw. vierklassigen Volksschule entwickelt.

1990  

Der WWF startet ein Programm zum Schutz der Trappen. 1990 sind nur noch ca. 20 Großtrappen heimisch. Das Trappenschutzgebiet erstreckt sich in Haringsee gegen Norden in Richtung Rußbach. Einige Bauern verpflichten sich, natürlich gegen Bezahlung, jene Felder die im Schutzgebiet liegen, nicht zu bewirtschaften.

1991  

Die Errichtung einer Tennisanlage (zwei Plätze mit grünem Sand) wurde im Herbst des Jahres 1990 unter dem Obmann Alfred Leberbauer in Angriff genommen. Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde und der tatkräftigen Unterstützung vieler Mitglieder des Tennisvereins kann die Anlage im April 1991 fertiggestellt werden.

Das Eröffnungsmatch
Obmann Alfred Leberbauer
gegen Bgm. Ing. Josef Breuer

   

Die Jagdgesellschaft Haringsee errichtet nach Plänen von Clemens Holzmeister die Hubertuskapelle auf dem Gelände der ehemaligen Roßschwemme Richtung Pframa. Die Pläne stellt Herr Kammersänger Georg Schnapka, welcher diese als persönliches Geschenk erhalten hatte, zur Verfügung.

Hubertuskapelle

1992  

Der Musikverein erweitert das Probenlokal um einen geräumigen Aufenthaltsraum.

 

   

Ortskern
Haringsee

1993  

Die Kirche wird generalsaniert, foldende Arbeiten werden durchgeführt:

  Trockenlegung der Mauern, der Verputz wird teilweise entfernt und erneuert, der Fußboden abgegraben und nach Sanierung des Untergrundes erneuert, die Kirchenbänke werden erneuert, die elektrischen Leitungen saniert, die Sakristei und der Choraufgang werden abgetragen und in Kombination anstelle des alten Choraufganges neu errichtet, das Hl. Grab wird zu einer Taufkapelle umfunktioniert, eine neuer Anstrich innen und außen angebracht, der Turm neu eingedeckt und das Turmkreuz neu vergoldet.

Die Hl. Messen und Andachten finden während dieser viereinhalb Jahre in der Aufbahrungshalle statt.

1995  

Bis 1995 wird der Marchfeldkanal bestehend aus Rußbach, Obersiebenbrunner Kanal und Stempfelbach fertiggestellt.

Um das weitere Absinken des Grundwasserspiegels im Marchfeld (1983 und 1984 jährlich 50 cm) zu verhindern, wurde 1983 der Bau eines rund 100 km langen naturnahen Gewässerverbundsystems begonnen. Damit wird bei Langenzersdorf Wasser von der Donau abgezweigt und über Rußbach, Obersiebenbrunner Kanal und Stempfelbach im Marchfeld verteilt.


bei der Rußbachbrücke nach Lassee

1996  

Am 5. November 1996 wird die mittlerweile in Privatbesitz befindliche Lagerhaus-Filiale nach 31 Jahren geschlossen.

 

1997  

vorher

 

Die Kirche wird nach einer Generalsanierung fertiggestellt.

Zahlreiche Sammlungen und Veranstaltungen zugunsten dieses Projektes sowie die tatkräftige Unterstützung vieler freiwilliger Helfer haben dies ermöglicht.

 

nachher

1998  

Am Karsamstag beginnen die Abbrucharbeiten des alten Feuerwehrhauses. Anfang Dezember ist das neue Haus im Rohbau soweit fertiggestellt, dass die Feuerwehrfahrzeuge wieder eingestellt werden können.

 

   

Die Gemeinde erwirbt das Grundstück Hauptstraße Nr. 21 und deckt mit der Wohnbaugesellschaft "Schönere Zukunft" den Bedarf, in unserem Ort Mietwohnungen (mit Kaufoption) anbieten zu können. Nach den Abbrucharbeiten des alten Personalhauses der Familie Kaiser wird mit den Bauarbeiten begonnen. In relativ kurzer Zeit beziehen die ersten Mieter ihre Wohnungen. Das Haus erhält den Namen "Laurenzi-Haus", benannt nach unserem Kirchenpatron.

   
Die Kläranlage wird nach zweijähriger Bauzeit neben der Schottergrube zwischen Haringsee und Fuchsenbigl fertiggestellt. Alle drei Katastralgemeinden, Haringsee, Fuchsenbigl und Straudorf, werden nach Abschluss der Kanalbauarbeiten an diese Anlage angeschlossen.
Die Projektierung, Ausschreibung und Bauaufsicht wurde an das Zivilingenieurbüro Trugina vergeben.

2000  

Nach dreijähriger Bauzeit werden die Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Jeder Haushalt ist verpflichtet, sich an das Kanalnetz anzuschließen.

Endlich kehrt im Dorf wieder Ruhe ein, die Grünflächen und Blumenbeete werden wiederhergestellt.

   

Die gefährliche Kreuzung Hauptstraße - Pframastraße wird entschärft, indem ein Kreisverkehr mit 5 einmündenden Straßen angelegt wird. Die Bauarbeiten werden im Jahre 2001 abgeschlossen.

   

Die Mobilkom Austria errichtet einen Funkmast bei der Kläranlage. Endlich ist ein störungsfreies telefonieren mit dem Mobiltelefon möglich.

 

2001   Haringsee kann gleich auf drei wichtige Ereignisse zurückblicken, 800 Jahre Haringsee, 75 Jahre Volksschule, 30 Jahre Großgemeinde. Aus diesem Anlass findet am Samstag dem 9. Juni 2001 und am Sonntag dem 10. Juni 2001 ein großes Fest statt.
   

Samstag, 9. Juni 2001

16.30 Uhr Eröffnung derAusstellung in der Volksschule durch BSI Manfred Wimmer
18.00 Uhr

Festprogramm der Volksschule - Die Kinder gratulieren mit Liedern, Gedichten und dem Theaterstück "Die schlimmen Kinder in der Schule" von J. Nestroy der Volksschule zum 75. Geburtstag
Lesung von Irene Östreicher "Ein Gang durchs Dorf".
Buffet - Elternverein Haringsee

Sonntag, 10. Juni 2001

8.30 Uhr Festgottesdienst
9.30 Uhr

Segnung des "Laurentius.Hauses" in Haringsee, Hauptstraße 21
Agape
anschließend auf dem Festplatz vor der Volksschule Festansprachen und Ehrungen
Frühschoppen mit dem MV Haringsee
Mittagessen

14.00 Uhr

Darbietungen der Volkstanzgruppe "Marchfeld" und des Kirchenchores Haringsee
Chritine Frey liest "Geschichten aus dem Marchfeld"
Kinderprogramm: Ferdy und Marcel of Trophy Town

13.00 Uhr
bis
18.00 Uhr
Ausstellungen:
im Sitzungssaal des Gemeindeamtes
in der Volksschule
Möglichkeit zur Besichtigung von "Gegenständen aus vergangener Zeit" Privatsammlung der Familie Franz Hergolitsch, Untere Hauptstraße 5
18.00 Uhr Festprogramm in der Volksschule

Das Festprogramm, die Plakate und Einladungen wurden gestaltet von Otto Cerny.

   

Das neue Feuerwehrhaus ist nach 4 1/2 Jahren Bauzeit fertig.

Anlässlich der Segnung und Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses und der 120-jährigen Gründungsfeier findet am 8. Juli 2001 eine großes Fest mit Feldmesse, einem Festakt mit anschließendem Frühschoppen mit dem Musikverein Haringsee und einem Schauprogramm statt.

 

2002  

Am 1.1.2002 beginnt eine neue Ära in Bezug auf den täglichen Geldverkehr. An diesem Tag wird ein neues Kapitel in der Geschichte Europas aufgeschlagen. Zwölf Länder der Europäischen Union führen ihr neues Bargeld – die Euro-Banknoten und -Münzen ein. Somit ist der gute alte Schilling nach 77 Jahren Geschichte.

Das Postamt Haringsee fällt einer österreichweiten Sparmaßnahme zum Opfer und wird somit im Juni 2002 nach 90 Jahren geschlossen. Sämtliche postalischen Angelegenheiten werden vom Postamt Lassee übernommen.

Zahlreiche Straßenbauprojekte werden durchgeführt: Am Bahnhof, die Verlängerung Selinger bis zur Steingasse inkl. dem Verbindungsweg zur Dorfstraße, der "Friedhofring", der Verbindungsweg Steingasse-Hauptstraße Richtung Fussballplatz, die Feldgasse, der Abzeiger Lassee Straße bis zur Schrotmühle.

 

   



Nach 93 Jahren wird der Bahnbetrieb von Siebenbrunn-Leopoldsdorf nach Engelhartstetten am 31. Dezember 2002 eingestellt und von Bussen abgelöst.

Liebevoll wurde der Zug "Blauer Blitz genannt", später kamen modernere Triebwagen zum Einsatz.

Es gab Zeiten (1960-1980), da bekam man an Werktagen um 5 Uhr Früh im Zug Richtung Wien (in Siebenbrunn-Leopoldsdorf musste man umsteigen) keinen Sitzplatz mehr, weil bereits alle Plätze von den Pendlern der Ortschaften Engelhartstettten, Loimersdorf und Kopfstetten besetzt waren.

2003  

Die 2. Kindergartengruppe "Plitsch Platsch" nimmt im Herbst den Betrieb in den neu gestalteten Räumlichkeiten des ehemaligen Postamtes auf.

 

2004  

Ein Radwanderweg, der von Langenzersdorf über Wien-Floridsdorf durch Haringsee nach Schlosshof führt, wird am 15. Mai 2004 eröffnet. Die Gesamtlänge beträgt 60 Kilometer und ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des sanften Tourismus der Region.
Der weitgehend eben verlaufende, geschotterte Marchfeld Radweg knüpft an den Donauradweg an und bildet einen neuen Abschnitt des Eurovelo Nr. 9, der im Norden Anbindung zum Kamp-Thaya-March-Radweg hat und weiter durch die Slowakei nach Ungarn führt.

   

Im Zuge der Eröffnung des Marchfeldradwanderweges wird das Heimat- bzw. Bauernmuseum der Fam. Franz Hergolitsch, Untere Hauptstraße 5 in Haringsee, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In liebevoller Weise wird das Museum mit seinen sehenswerten und teilweise einzigartigen Exponaten von der Familie Hergolitsch gepflegt.

   

Die Firma "Art for Art" errichtet riesige Hallen auf dem Weg Richtung Wagram hinter der ehemaligen Lagerhaus-Filiale, welche als Zentrallager für die Bundestheater dienen.

 

   

Im Sommer 2004 entschließt sich der Gemeinderat, die Großgemeinde unter www.haringsee.at im Internet zu präsentieren.

 

   

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten des Jugendheimes, dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, welches die Gemeinde von der ÖBB gekauft hatte, gehen im Oktober 2004 allmählich dem Ende zu.

   

Im Dezember 2004 werden die Büroräume des Gemeindeamtes renoviert. Trotz der umfangreichen Umbauarbeiten ist ein reibungsloser Amtsbetrieb nach Übersiedlung in den Sitzungssaal möglich. Bis auf die Möblierung sind ortsansässige Firmen mit der Durchführung beauftragt. Nach nur 4 Wochen intensiver Bautätigkeit kann ein neuer Anstrich, ein schöner Parkettboden, neue Türen, moderne Büromöbel, ein zeitgemäßes Computer-Netzwerk sowie eine moderne Telefonanlage mit neuen Telefonapparten seiner Bestimmung übergeben werden.

2005  

Die zwei neuen Bundestheater-Lagerhallen der Firma "Art for Art" werden im April feierlich eröffnet.
Neben der erfreulichen Kostenersparnis, da die aus Platznot teuer zugemieteten Flächen aufgelöst werden können, ist die neue Struktur auch personell und organisatorisch bedeutend einfacher handzuhaben.
Die zentralisierte Lagerung von Dekorationen bringt große logistische Vorteile, so können z.B. Verladungen für Japangastspiele ohne aufwendige Sammelaktion von mehreren Depots durchgeführt werden, oder Renovierungsbesichtigungen mehrerer Dekorationen in einem Arbeitsgang erfolgen.
Maße der 2 Lagerhallen: Länge x Breite: 256m x 60m und 199m x 60m, Fläche der Hallen: 15.000m² und. 12.000m²
Auftragssumme: EUR 1.243.000,- excl. USt


Verwaltungsgebäude (Foto: Glas Meisl GmbH)

   

15.3.2005: Das Breitband-Internet ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist fix - und zwar für alle 3 Ortschaften. Die Telekom kann dem politischen Druck nicht länger standhalten und beginnt - für viele Insider völlig überraschend - in der KW 13 mit den ADSL Installationsarbeiten. Herzlichen Dank an Marianne Hofer (Gemeinderat), Gernot Papouschek, Christian Schreil und Josef Uher, die sich um die Errichtung des Breitband-Internet-Anschlusses in der GG Haringsee bemüht haben. Bereits am 10.5.2005 ist der Ausbau für ca. 100 Teilnehmer weitgehend abgeschlossen.


   

    

Franz und Elfriede Hergolitsch lassen die Fassade ihres alten Hauses aus dem Jahre 1751, welches das liebevoll gestaltete Bauernmuseum beherbergt, renovieren.

   

Das Kreuz am Friedhof aus dem Jahre 1888 wird kunstvoll renoviert.  Die Restaurierung wird von Hrn. SR Franz Böhmdorfer kostenlos durchgeführt.

Auf der Marmortafel unter dem Kreuz steht:

Zum Andenken
an die Verstorbenen!
----------------
Gewidmet
von den Gemeinden
Haringsee
und
Fuchsenbigl
1888

    An der in den Jahren 1994 bis 1997 restaurierten Kirche werden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Schadhafte Stellen an den Aussenmauern werden abgeschlagen und neu verputzt.

 

    Im Garten des Kindergartens wird zum rechten Anrainer aus Sicherheitsgründen eine neue Mauer errichtet. Für die Kinder besteht die Möglichkeit, hier ihr Talent zum Verschönern der Mauer mit eigener Malerei unter Beweis zu stellen.

 

   

Die Straße "Am Spitz" und die verlängerte Dorfstraße werden staubfrei gemacht und mit der Neubaugasse sowie mit dem Heideweg hinterm Rodelberg verbunden.

2006   Die Straßenarbeiten "Am Spitz" und der verlängerten Dorfstraße werden im April mit den Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen.

   

Im April wird mit den Arbeiten am Gasversorgungsnetz der EVN begonnen.

 

    Am 25. Mai wird der im Jahre 1795 erbaute Pfarrhof nach umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten im Rahmen eines Pfarrheurigen wieder eröffnet.

 

   

Am 30. September wird der neu gestaltete und durch einen Zubau vergrößerte Kindergarten "Plitsch Platsch" von Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner im Beisein von vielen Ehrengästen, des Bürgermeisters Ing. Josef Breuer, den Gemeinderäten, vielen Ortsbewohnern und dem Musikverein Haringsee feierlich eröffnet.

    Die Renovierung des weissen Kreuzes bzw. Leonardi-Marterls aus dem Jahre 1882 wird im Oktober von Richard Bauer und Fritz Weiß in Angriff genommen. Beim Abschlagen des Verputzes kommt ein äußerst interessanter Baustil zu Tage und man entschließt sich, das Gemäuer weitgehend in den Urzustand zu versetzen. Beim Friedhofsgang am Allerheiligentag wird es feierlich eingesegnet. Das Marterl ziert jetzt eine Hinterglasmalerei, welche den Hl. Leonhard mit Pferd zeigt, hergestellt von unserem Gemeindebediensteten Dieter Metzle - nach einer Vorlage aus dem Internet, Fotomontage mit Pferd von Josef Uher.
2007   In der Sitzung des Gemeinderates am 1. 3. 2007 wird ein Lichtservicevertrag für die Großgemeinde Haringsee mit der EVN genehmigt und abgeschlossen.
Dieser Lichtservicevertrag beinhaltet den Tausch von 288 Lichtpunkten und 45 Neuerrichtungen in den nächsten Jahren. Die Betreuung der Lichtpunkte erfolgt ebenfalls durch die EVN.
    Die Bauarbeiten an der EVN-Gasversorgung, welche im Jahre 2006 begonnen wurden, werden fortgesetzt und abgeschlossen.
    EInige Güterwege im Dorf (von der Schrotmühle zum Friedhof inkl.dem Verbindungsweg zur Hauptstraße beim Papouschek und der Weg zur Sperrmülldeponie) werden nach einer Untergrundbehandlung mit einer Bitumenspritzdecke saniert und somit staubfrei gemacht

 

   

Aufgrund des mehrheitlichen Desinteresses aller betroffenen Zielgruppen und einer nicht zustande kommenden organisierten Selbstverwaltungsform unter Berücksichtigung des NÖ Jugendschutzgesetzes wird das Jugendheim geschlossen.

    Im Oktober werden aus Gründen der Versorgungssicherheit die Stromanschlüsse auf der Hauptstraße Nr. 34 bis 78 in den Gehsteigen unterirdisch verlegt.

2008   Ende 2007 und Anfang 2008 erhält unser Gemeindearzt Dr. Werny aus Lassee die erforderlichen Genehmigungen von der NÖ-Ärztekammer und der NÖ-Gebietskrankenkasse, ein Therapiezentrum in Haringsee zu betreiben. Alle notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für einen "Kassenarzt in unserer Gemeinde" sind somit geschaffen. Die Wahl des Standortes fällt auf das Bahnhofsgebäude (ehem. Jugendheim).
    Angang März wütet der Sturm "Emma" und hinterlässt beträchtliche Schäden - unter anderem fallen zahlreiche Bäume auf dem Friedhof den Windböen mit bis zu 141 Km/h (gemessen in Wien) zum Opfer.

    Wiederherstellungsarbeiten von März bis Mai: Straßen und Gehsteige, die im Zuge der Gasversorgungsarbeiten beschädigt wurden, werden saniert.

              

    Alter Baumbestand wird im Bernsee (weitgehend Pappeln) komplett und in der Preßburger Remise teilweise gerodet und neu aufgeforstet.

Fotos oben: Bernsee, Blick gegen Lasseer Remise
Fotos unten: Preßburger Remise, Blick genen Kopfstetten

Beim sogenannten Horakkreuz werden Eichen, Eschen und Ahorn im Zuge eines geförderten Projektes angepflanzt.

   

Im Juli wird das Projekt Kinderspielplätze in der Großgemeinde Haringsee im Rahmen des Dorferneuerungsvereines Großgemeinde Haringsee abgeschlossen. Die Spielgeräte wurden mit viel Engagement von freiwilligen Helfern aus Fuchsenbigl, Haringsee und Straudorf errichtet.

Am 12 Juli eröffnet Bürgermeister Ing. Josef Breuer die drei Spielplätze nachdem sie von Diakon Roland Reisenauer gesegnet wurden.

   

Im Oktober/November wird im Zuge des EVN-Lichtservicevertrages ein Großteil der Straßenlaternen ausgetauscht.

Unter der Bezeichnung „Lichtservice“ bietet die EVN mit der Planung, Finanzierung, Errichtung, Sanierung, Wartung und Instandhaltung von Straßenbeleuchtungs- und Flutlichtanlagen ein umfassendes Leistungspaket für Gemeinden an. Ziel ist dabei unter anderem die Optimierung des Energiehaushalts sowie die Steigerung der Energieeffizienz durch den Einsatz moderner, energiesparender Technologien hinsichtlich Leuchtmittel und Beleuchtungssteuerung. Als Full-Service-Anbieter übernimmt die EVN im Rahmen von langfristigen, kostengünstigen Finanzierungsmodellen das gesamte Energiemanagement. Dabei arbeitet das Unternehmen mit lokal ansässigen Gewerbebetrieben („EVN PowerPartner“) zusammen und sichert dadurch Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der jeweiligen Region.

   

Unsere Freiwillige Feuerwehr erhält am 5. Dezember endlich das lang ersehnte Einsatzfahrzeug TLFA 3000-200 TGM 18280.

Lieferfirma: Rosenbauer   Besatzung: 9 Personen
Fahrzeugtype: MAN   L x B x H: 7,4 x 2,50 x 3,40 m
Tankinhalt: 3000 l Wasser   kW (PS): 206 (280)
  200 l Schaum   Zubehör: Straßenwaschanlage
zul.Gesamtgewicht: 18.000 kg   NP: € 280.000,-

2009  

Die Firma "Hutchison 3G Austria GmbH ", besser bekannt unter "3", errichtet im April einen Funkmast südlich des Rübenplatzes. Somit ist eine noch bessere Netzabdeckung in unserer Gemeinde gewährleistet.

   

Die Bundestheater-Lagerhallen der Firma "Art for Art" bekommen im Frühjahr Zuwachs, 3 Hallen werden errichtet.

   

Beim Sportplatz in Haringsee wird im Juli am Kinderspielplatz eine neue Spielgerätekombination aufgestellt. Sowohl der Fischereiverein Haringsee als auch der Kulturverein haben sich mit einer Spende von je € 1.500,- an den Kosten der Spielgeräte beteiligt.

 

   

Dank der Spenden konnte am Gesundheitstag ein Reinerlös in Höhe von € 452,20 erzielt werden. Diese Spenden werden auf Beschluss des Gemeinderates für den Ankauf eines Defibrillators verwendet. Dieser wird im August allgemein zugänglich im Foyer der Raika angebracht.

 

   


Logo (C) J. UHER 2009

Das Therapiezentrum, im ehemaligen Bahnhofsgebäude und späteren Judendzentrum (2004-2007), wird nach umfangreichen Umbauarbeiten fertiggestellt. Der erste Ordinationstag ist am 9. September.

Am 11. Oktober findet die Eröffnunsfeier statt. Bgm Ing. Josef Breuer und Landtagspräsident Herbert Nowohradsky halten im Beisein der Bevölkerung die Eröffnungsansprachen. Die Segnung wird von Herrn Diakon Roland Reisenauer vorgenommen.

2010  

Die Bundestheater-Lagerhallen der Firma "Art for Art" bekommen wieder Zuwachs, 1 Halle (ca 37 x 200 m) wird in Folienbauweise errichtet.

   

Der Güter-Umfahrungsweg auf der Ostseite (Verbindung Lasseestraße, Ende Untere Hauptstraße, Ende Dorfstraße) wird mit einer Spritzdecke staubfrei gemacht.

 

   

Der Grundwasserspiegel ist so hoch wie schon lange nicht, viele Keller stehen unter Wasser, das Osrtsbild in den Siedlungsgebieten südöstlich des Ortes und auch vereinzelt im Ort selbst wird von Schläuchen, die aus Kellerfenstern ragen, geprägt.

Zahlreiche Maßnahmen, um den Grundwasserspiegel zu senken, werden gesetzt:

In der Oberen Hutweide werden 4 Anschlussmöglichkeiten geschaffen, um das Wasser leichter abpumpen zu können.
Der Hauptkanal (Verbindung der Ortschaft mit dem Rußbach) wird geräumt.
Eine leistungsstarke Pumpe wird in der Nähe des Kinderspieplatzes / Rodelberg installiert.

Bilder Reihe
1: Grundwasser auf den Feldern
2: Hauptkanal
3: Hebewerk 9 - Verbindung Haupkanal mit Rußbach (ist bereits auf Loimersdorfer Gemeindegebiet)
  Pumpe in Haringsee beim Rodelberg

   
Wassermenge, die in den Rußbach abgeleitet wird:  
vor der Kanalräuming ca. 1.300 m³ / Tag
nach der Kanalräumung ca. 3.500 m³ / Tag
nach der Inbetriebnahme der Pumpe beim Rodelberg ca. 7.000 m³ / Tag
   

Im Oktober werden beim Sportplatzgelände 2 Container für die Jugend aufgestellt, wobei einer als Aufenthalstraum und einer als Sanitäreinrichtung dient.

2011  

Die Bundestheater-Lagerhallen der Firma "Art for Art" erweitern ihr Areal um 2 Hallen (je ca 37 x 200 m), welche in Folienbauweise errichtet werden.

 

Foto: (C) 2012 Microsoft Corporation (C) 2010 NAVTEQ

2012  

Herr Ing. Josef Breuer geht in den wohlverdienten
Ruhestand und legt das Amt des Bürgermeisters
nach 27 Jahren zurück.

Herr Roman Sigmund (Foto links) wird in der Gemeinderatssitzung am 12. Juli 2012 zum neuen Bürgermeister gewählt.

   

Betriebsansiedelung „Vereinigte Bühnen Wien“.

Aufschließung eines neuen Siedlungsgebietes.

2013   Neue Aufforstungen.
    Das Vorhaben der neuen Friedhofsmauer in Haringsee wird mit allen zusätzlichen Erweiterungen wie Strom- und Wasserversorgung erfolgreich abgeschlossen.


   

Am 19.04.2013 findet der Spatenstich für die Wohnhausanlage in Haringsee statt.

Errichtet werden insgesamt 18 Wohnungen in Niedrigenergiebauweise; davon 12 Wohnungen im 1. Bauabschnitt. Die Wohnungsgrößen liegen bei 53 (2-Zimmer) oder 81 m² (3-Zimmer) Wohnnutzfläche. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder Terrasse mit Eigengarten.

   

Seit 2004 errichtet und erweitert - wie auch dieses Jahr - "Art for Art" in Haringsee riesige Hallen, die als Zentrallager für die Österreichischen Bundestheater dienen. Wichtig dabei ist die Schaffung einer möglichst requisitenfreundlichen Umgebung in den Hallen, weshalb Temperatur und Luftfeuchtigkeit mit Hilfe von Klimageräten möglichst konstant gehalten werden. Insgesamt 1.666 polykristalline Solarmodule, 22 Wechselrichter sowie ein umfassendes und sogar aus der Ferne wartbares Energiemonitorsystem werden zu diesem Zwecke installiert.


Foto v.l.n.r.: Helmut Fasl (Siblik), Josef Kirchberger (Art for Art), Bgm. Roman Sigmund, Alfred Pichsenmeister (Siblik)

   

Die nunmehr vorhandene Modulfläche von insgesamt 2.700 m² bietet 400 kW Nennleistung und soll "Art for Art" helfen bis zu 75.000 Euro bzw. rund 368.000 kg CO²-Ausstoß pro Jahr einzusparen.
Die feierliche Eröffnung der derzeit größten Aufdach-Photovoltaikanlage mit Smartmodulen im deutschsprachigen Raum, am Dach des Zentrallagers, fand im Beisein von Bgm. Roman Sigmund statt. Erklärende Worte gab es von "Art for Art"-Geschäftsführer Josef Kirchberger und von Alfred Pichsenmeister, Verkaufsleiter des Bereichs "Erneuerbare Energie" bei Siblik. Anwesend war auch Adrian Moll von Tigo Energy.

Bericht: Bezirksblätter Gänserndorf, Foto: Mitsch

   

Am 18. Mai 2013 Firmung seit nahezu 30 Jahren wieder in Haringsee.

Die letzte Firmung in der Großgemeinde Haringsee fand am 11. Mai 1984 statt.

   
Aufgrund der Kinderanzahl kann die Gemeinde ab September 2013 anstelle von drei nur noch zwei Kindergartengruppen (Gruppe2 und 3) aufrecht erhalten. Die Gruppe 1 (in den Räumlichkeiten der Volkssschule) wird geschlossen.

Neue Räumlichkeiten werden für die schulische Nachmittags- und Ferienbetreuung in der Volksschule eingerichtet.

    Im Herbst werden die Schienen und Schwellen der Strecke Engelhartstetten-Obersiebenbrunn-Leopoldsdorf mit schwerem Gerät demontiert .
    Zuletzt ähnelte diese teilweise einem Dschungelzug. Somit ist unsere Bahn endgültig Geschichte.
   

Fr. Maria Cerny (Amtsleiterin) tritt mit 1. Oktober 2013 nach 28 Jahren in den Ruhestand.

Am 14. Oktober 1985 hat Fr. Maria Cerny ihren Dienst am Gemeindeamt angetreten und schon kurz darauf als Amtsleiterin eigenständig die Geschäfte unserer Gemeinde gelenkt.

   

Gleichenfeier der Wohnhausanlage in Haringsee am 27.11.2013 - Halbzeit für die Wohnungen am Heideweg 28.

    Ein Katastrophenschutzplan wird für die Gemeinde ausgearbeitet und im Dezember vom Gemeinderat beschlossen.

 

2014  

Im Februar wird ein neuer Schulbus, welcher von Art for Art gesponsert wurde, im Beisein vieler Gäste in den Art for Art - Hallen feierlich übergeben.
Foto rechts v.l.n.r.: Schulbusfahrerin Sonja Sigmund, Bgm. Roman Sigmund, Art for Art Geschäftsführer Josef Kirchberger

Fotos: Erna Mitsch

   

Das Marterl aus dem Jahre 1801 am Ortsrand von Haringsee in Richtung Lassee wird aufgrund des desolaten Zustandes um einige Meter versetzt und in weiterer Folge renoviert.

Auszug aus der Chronik: Ein Marterl befindet sich an einem Weg zu den Wallfahrtsorten Groissenbrunn und Maria Tal (Slowakei). Es ist der Brauch dieser Zeit, sich vor Antritt einer Wallfahrt von seinem Heimatorte zu verabschieden.

   

Neuer Gehsteig - Bürgermeister Roman Sigmund ersucht LH Erwin Pröll um Unterstützung bei der Errichtung eines Gehsteiges beim Kreisverkehr in Haringsee und auf der Lasseerstraße in Haringsee.
Nach positiver Zusage wird mit der Straßenmeisterei Groß-Enzersdorf im Herbst der erste Abschnitt fertiggestellt und der Kreisverkehr präsentiert sich neu und fußgängerfreundlich.

   

Das Kriegerdenkmal wird renoviert - es wird eine Grundreinigung durchgeführt, die Schriftplatten werden abmontiert und behandelt sowie die Inschrift nachgraviert und eingefärbt.

Eröffnung der neuen Umkleidekabinen des SV GG Haringsee am 18. Oktober 2014.

 

 

Am Dienstag, dem 18. November 2014 werden zehn von insgesamt zwölf Wohnungen der Wohnhausanlage am Heideweg 28 des ersten Bauabschnittes im Beisein von LA René Lobner, Bürgermeister Roman Sigmund sowie Dir. Walter Mayr (Obmann ARGE Wohnen) und Dir. Mag. Raimund Haidl (Schönere Zukunft) übergeben.

 

    Weitere Straßenzüge werden asphaltiert und damit wesentlich besser befahrbar gemacht.
Neben den neuen Asphaltierungsarbeiten wird auch die Straßenbeleuchtung erweitert.
 
2015  

Gemeinderatswahl am 25.1.2015.

Am 11. März 2015 wird Bgm. Roman Sigmund (re) und Vize-Bgm. Raimund Poitschek (li) im Alten Turnsaal der Neuen Mittelschule Gänserndorf durch Bezirkshauptmannschaft-Stellvertreter Mag. Wolfgang Merkatz angelobt.

In feierlichem Rahmen leisten beide das Gelöbnis auf die Bundesverfassung und auf die Landesverfassung.

   

Bild links: Poldi Muth
Bild rechts: Gregor Gaszo, Bgm. Roman Sigmund

Anfang Februar 2015 geht der langjährige Gemeinde Mitarbeiter Leopold „Poldi“ Muth in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 26.3.2015 wird Herr Gregor Gazso mit den Agenden des Vorarbeiters am Bauhof betraut.

   

Nach dem Donau-Hochwasser im Jahr 2013, bei dem der Marchfelddamm bis an seine Grenzen belastet wurde, hat der Dammbetreiber viaDonau genaue Analysen am Damm als Basis für eine umfassende Sanierung gestartet. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2016 vorgesehen. Das Hochwasser hat aber auch gezeigt, dass keine Gemeinde eine mögliche Hochwasserkatastrophe durch einen Dammbruch alleine bestehen kann. Aus diesem Grund wird am 21. April 2015 der Katastrophenschutzverband – Hochwasser  Donau Marchfeld gegründet.
Mitglieder sind die Gemeinden: Andlersdorf, Eckartsau, Engelhartstetten, Groß-Enzersdorf, Haringsee, Lassee, Mannsdorf, Marchegg und Orth.
Der Zweck des Verbandes ist die Ausarbeitung von Sonderalarmplänen und Maßnahmeplänen für Katastrophenereignisse an der Donau.

 

   

Gehsteig Lassee Straße

Im Mai und Juni wird der Gehsteig in der Lassee Straße gebaut, er ertreckt sich vom Kreisverkehr in Richtung Lassee auf der rechten Seite und wechselt beim Haus Lassee Straße 1 auf die linke Seite.

Die Realisierung wird in Kooperation mit dem Land NÖ und mit der Unterstützung von LH Dr. Erwin Pröll durchgeführt.

Die Umsetzung dient der Verkehrssicherheit.

   

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka kommt am 12.06.2015 bei strahlendem Sonnenschein, um den Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der Wohnhausanlage in Haringsee am Heideweg 28 vorzunehmen.
Errichtet werden in diesem Bauabschnitt weitere 6 Wohnungen in Niedrigenergiebauweise. Die Wohnungsgrößen liegen bei 53 (2-Zimmer) oder 81 m² (3-Zimmer) Wohnnutzfläche. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder Terrasse mit Eigengarten.

   

Im Juli wird die Volksschule renoviert, die Fassade, der Uhrturm, die Eingangstüren und das Flachdach werden saniert.


   

Im September wird die Fassade des Feuerwehrhauses renoviert.

   

Volksschule Harinngsee ist Schutzengelschule 2015

Im Rahmen des Schutzengelprogrammes, eine Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, werden nicht nur die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung auf die schwächsten Mitglieder im Straßenverkehr, nämlich die Schul- und Kindergartenkinder, aufmerksam gemacht, sondern es gibt auch Gewinnkarten, die an alle Kinder verteilt werden. Die Volksschule der Großgemeinde Haringsee wird heuer auf Grund der hohen Teilnahme mit dem Prädikat „Schutzengel-Schule 2015"' ausgezeichnet.   Bgm. Roman Sigmund besucht die Kinder der Volksschule und gratuliert zum Gewinn. Er überreicht Schul-T-Shirts für alle Schüler und Lehrerinnen der Volksschule Haringsee.


   

Kirchenzugang wird neu gestaltet

Der in die Jahre gekommene Beton beim Zugang zur Kirche in Haringsee hat durch Senkungen bereits sprichwörtliche Stolperstufen aufgewiesen. Aus diesem Grund wird bei der Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen, diesen Zugang sowie den Bereich vor dem Kriegerdenkmal im Dezember neu zu errichten.
An dieser Stelle bei Herrn Robert Wambach stellvertretend für die Firma Wambach ein Dankeschön für das sehr kooperative Maschinen- und Materialangebot.


2016  

Dietmar Prager ist neuer Kommandant
der FF-Haringsee

Kommandant Franz Hlavac betont in seinem Bericht, immer aus ganzem Herzen und mit vollem Engagement die Funktion des Kommandanten im Dienste der Bevölkerung und der Gemeinde ausgeübt zu haben und wünscht dem neuen Kommandanten Dietmar Prager viel Erfolg für seine zukünftigen Aufgaben.
Das neue Kommando der FF Haringsee für die kommende Periode besteht aus Kommandant Dietmar Prager, Komandant Stv. Andreas Hlavac und dem Leiter des Verwaltungsdienstes, Alexander Wogowitsch.

   

v.l.n.r. Bgm Roman Sigmund, Franz Hlavac, Dietmar Prager, Alexander Wogowitch, Andreas Hlavac

In Würdigung und Anerkennung erhält F. Hlavac für die erfolgreiche Tätigkeit im Feuerwehrwesen der FF-Haringsee von Bgm Roman Sigmund eine Ehrenurkunde und als Auszeichnung die goldene Ehrennadel der Großgemeinde Haringsee.


   

Tempoanzeigen - mehr Sicherheit für die Bevölkerung!

Um mehr Sicherheit auf den Straßen innerhalb der Großgemeinde Haringsee zu gewährleisten, werden im April 2016 Tempoanzeigen für alle 3 Ortschaften angeschafft.

Foto v.l.n.r: Bgm. Roman Sigmund, GGR Gerhard Reichl


   

Die Dreifaltigkeitskapelle aus dem Jahre 1835 wird saniert.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Firma Strabag, Firma Wukitsevits (Dachdecker und Spengler) und Malermeister Pius Weckerle für die Unterstützung und äußerst kooperative Zusammenarbeit.

Im Bild Bgm. Roman Sigmund

 

Innensanierung der Volksschule

Mitte Juni wird mit der Innensanierung der Volksschule begonnen. Unsere Schule erhält einen neuen Innenanstrich und der Bodenbelag wird erneuert. Ein Durchbruch von der Aula der Volksschule in den Hortbereich wird durchgeführt, um den Kindern und dem Betreuungspersonal einen direkten Zugang zu ermöglich. Ein barrierfreies WC wird erstmals installiert und die restlichen WC-Anlagen im gesamten Gebäude werden neu adaptiert bzw. wieder Instand gesetzt. Abgeschlossen wird die Sanierung der Volksschule durch die Anschaffung diverser Möbel für den Schul- und Hortbetrieb sowie der Installation einer neuen EDV-Infrasturktur im Direktions- und Lehrerbereich.

   

   
Folgende Arbeiten werden durchgeführt: Wand- und Deckenflächen renovieren | Windfangtüren neu streichen | Bpdenbeläge entfernen und neu verlegen | Durchbruch von Aula zum Hort inkl. Türeinbau | Türvergrößerung beim Behinderten-WC | neue Trennwände | Heizungsumbau | Errichtung Behinderten-WC | Hort Umbau und Erneuerung der Sanitäreinrichtungen | Fliesenlegearbeiten | Abänderung div. Einrichtungsgegenstände | Neuanschaffung div. Einrichtungsgegenstände | Strom/Netzwerk inkl. Netzwerk-Wandschrank im Direktions- und Lehrerbereich | Modernisierung Telefonie.
   

Art for Art baut weiter...

   

Und wieder erweitert die Firma "Art for Art Theaterservice GmbH" ihre Lagerhallen.

Diesmal wird eine Halle (Halle 10) auf dem Weg in Richtung Wagram an der Doanu in Massivbauweise errichtet (siehe strichlierte Markierung auf dem Bild).

   
   

Der Heideweg im Bereich des neuen Siedlungsgebietes wird asphaltiert.

Auch der Schottergrubenweg
(Zufahrt Kläranlage) wird mit Asphalt überzogen.

   

 

Am 25.08.2016 wird bei strahlendem Sonnenschein der letzte Bauabschnitt der Wohnhausanlage in Haringsee, Heideweg 28, an die ersten Mieter übergeben.
2017  

Das Bauernmuseum stellt seinen Betrieb am 30. Juni 2017 ein. Wir danken der Familie Hergolitsch für den jahrelangen Betrieb des privat geführten Museums und die liebevolle Pflege der Exponate.

2018  

Die Schottergrube, auch "Papouschek" genannt, wird saniert. Die Ufer werden überarbeitet und mit Stufen versehen.

Nach dem Reinigungsbaggern ist die Wasserqualität klar und gut.

 

 

 

 

   

Früher war sie ein Natur-Badeparadies, weit über unsere Ortsgrenzen hinaus (bis nach Wien) bekannt. Die Autos parkten bis zus Straße!

Und in den Wintern, als diese noch kälter waren, hatten wir einen riesigen Eislaufplatz.

ca. 1965

   

Die Lagerhalle des Technischen Museums hat nun eine eigene Adresse - Waagweg 1

Der Weg zu der Halle war unter Ortsansässigen schon als „Waagweg“ bekannt, weil er zu einer alten Rübenwaage führt. Nun wird der Name also quasi „offiziell“ gemacht. Derzeit gibt es dort aber nur die Hausnummer 1.

   

Im Juni wird das Ortsgebiet Haringsee erweitert- die Ortstafel wandert ca. 50 Meter in Richtung Fuchsenbigl, auch die erforderlichen Lichtmasten werden gesetzt und in Betrieb genommen.

   

Am 10. und 11 Juli 2018 ist der ORF zu Gast. Die Sendungen "Daheim in Österrech" und "Guten Morgen Österreich" werden live im ORF2 übertragen.

Nicht nur zahlreiche Gäste, auch ausführliche Informationen und Berichte über die Großgemeinde Haringsee waren zu sehen.

Bildbeschreibungen:

Reihe 1 li
Moderatoren Jan Matejcek und Nadja Mader mit dem Musikverein Haringsee.
  re
Moderatoren Nadja Mader und Jan Matejcek mit Christina Breuer aus Haringsee/Orth a.d.D.
Reihe 2 li
Stefan Tucek aus Haringsee, Besitzer der Rettungshündin Alisha, spricht über die Einsätze, die er gemeinsam mit seiner Hündin erlebt hat.
  re
Kochen mit Rainer Langer, Gastwirt aus Haringsee.
Reihe 3 li
Bürgemeister Roman Sigmund präsentiert das Gemeindeamt und die Chronik von Haringsee.
  re
Maria Tuitz aus Straudorf bei der Obsternte.
Reihe 4 li
Günther Wernhart aus Haringsee erzählt aus der Geschichte Haringsees und wie die Straudorfer zu dem Spitznamen "Strudlwoscha" kamen.
  re
Gründer und Greifvogelexperte Hans Frey aus Haringsee spricht über die Greifvogelstation. Die Station ist seit der Gründung stetig gewachsen.
Reihe 5 li
Der österreichische Kabarettist Pepi Hopf (seit 15 Jahren Haringseer) betreibt auch eine Bio-Landwirtschaft.
  re
Christine Frey aus Fuchsenbigl (schreibt Gedichte und Theaterstücke) schwärmt von ihrer Heimat.

   

Im Frühling und Sommer werden im Zuge der größten Sanierungsmaßnahme der letzten Jahre die Güterwege auf Vordermann gebracht.

   

Neuer Kindergarten - die neue Kinderbetreuungseinrichtung wird auf dem ehemaligen Gelände der NÖWOG neben dem Therapiezentrum in Haringsee gebaut.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner übernimmt gemeinsam mit LAbg. Bgm. Renè Lobner, Bgm. Roman Sigmund und Architekt DI Klaus Stubenvoll im Oktober 2018 den Spatenstich.

Foto: v.l.n.r LAbg. Bgm. Renè Lobner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bgm. Roman Sigmund, Bgm. Roman Sigmund

   

Gehsteigerweiterung in der GG Haringsee

Nach Erweiterung des Ortsgebietes in Haringsee wird neben der Landesstraße in Richtung Fuchsenbigl Ende Oktoder 2018 der neue Gehsteig und die Grünanlage fertiggestellt. Ein großer Dank an dieser Stelle gilt unserer LH Johanna Mikl Leitner für die Unterstützung sowie ein herzliches Dankeschön auch an die Straßenmeisterei für die hervorragende Arbeit!


2019  



Der neue Kindergarten und die neue Kleinkindergruppe nimmt bereits Gestalt an!
Entsprechend dem Bauzeitplan konnten im vergangenen Dezember die Bautätigkeiten für die Tagesbereuungseinrichtung und die beiden Kindergartengruppen begonnen werden. Aufgrund der Wettersituation konnten auch die gesamten Wintermonate voll genützt werden. Der erste Abschnitt der Baummeistertätigkeiten ist Ende Februar bereits abgeschlossen und der Zimmermann hat mit seiner Arbeit begonnen. Spengler, Dachdecker, Elektriker und Installateur stehen ebenfalls bereits in den Startlöchern. Die Fenster und Portale sowie der dazugehörende Sonnenschutz sind ebenfalls bereits beauftragt.
Bei frühlingshaftem Wetter wurde der Rohbau Ende Februar von allen Kindergartenkindern der GG Haringsee begutachtet. Bürgermeister Roman Sigmund erklärte den Kindern wie es den mit ihrem Kindergarten weitergeht. Alle freuen sich schon auf die Eröffnung und den Betrieb in ihrem neuen Kindergarten.

   

Die 1991 errichteten Tennisplätze sind in die Jahre gekommen und werden saniert. Bereits im November 2018 wird der Rollschotter rund um den Platz entfernt. Mitte Februar 2019 wird die Erneuerung des groben Untergrundes in Angriff genommen. Im März wird die Sanierung durch Auftragen einer feinen Schicht, die Montage neur Linien und Netze und die Einbringung des frischen Rollschotters finalisiert.

Foto vom 8.4.2019


   

Im Gemeindegebiet von Haringsee werden im Mai 2019 neben der Landesstraße in Richtung Lassee und in Richtung Pframa die Gehsteige erweitert und die dazu gehörenden Grünanlagen errichtet. Bürgermeister Roman Sigmund und Straßenmeister Christian Pomassl machen sich ein Bild über die fertigen Arbeiten.  „Mein großer Dank gilt an dieser Stelle unserer LH Johanna Mikl Leitner und LR Ludwig Schleritzko für die Unterstützung, sowie ein herzliches Dankeschön auch an die Straßenmeisterei für die hervorragende Arbeit!“ - Bürgermeister Roman Sigmund.


   

Seit dem Frühjahr hat sich sehr vieles beim Neubau des Kindergartens und der Kleinkindergruppe getan. Der zweite Abschnitt der Baummeistertätigkeiten sowie, das Versetzen der Türen und Fenster sind bereits abgeschlossen.  Zimmermann, Elektriker, Installateur und Dachdecker haben ihren Arbeiten bis auf Kleinigkeiten ebenfalls bereits  fertiggestellt (Stand Anfang Juni 2019). Als nächstes werden die Bodenleger-, Fliesenleger-, Maler- und Tischlerarbeiten in Angriff genommen. Gleichzeitig wird auch der Gartenbereich geplant.
Bei einer Besichtigung mit der Kindergarteninspektorin, den Kindergärtnerinnen und der Betreuerin der Kleinkindergruppe wurde der Neubau besichtigt und die Funktionalität erklärt. Alle zeigten sich äußerst angetan von der Raumaufteilung und dem durchdachten Konzept.


   


   

Nach monatelanger Planung und unzähliger Sitzungen ist es im Mai 2019 gelungen, die derzeit bestehenden aber zum großen Teil nicht mehr genehmigten Bushaltestellen auf den letzten Stand umzubauen bzw. neue Haltestellen zu definieren.

Für Haringsee ist es darüber hinaus gelungen eine neue zusätzliche Bushaltestelle in die Pframastraße zu bringen. Hierfür wird eine Umkehrmöglichkeit für den Bus festgelegt und es wird zukünftig eine Haltestelle „Pframastraße“ an der Ecke Heideweg/Pframastraße geben. Ziel ist es, dass bereits mit Beginn des kommenden Schuljahres der Fahrplan entsprechend angepasst wird, damit alle Schulkinder und alle erwachsenen Fahrgäste der neuen Siedlungsgebiete nicht mehr bis zur Ortsmitte zu ihren Bussen gehen müssen.

Foto: Baustelle Bushaltestelle Ecke Heideweg / Pframastraße (11.6.2019)

 


Chronik Haringsee - überarbeitet von Josef UHER // Quelle 1: "Heimatbuch Haringsee 1150 - 1983" von Oberschulrat Josef Poitschek // Quelle2: Broschüre "800 Jahre Haringsee" - Zusammenfassung 1150 - 2001" // seit 2004 auf www.haringse.at - Weiterführung der Chronik ab 2001 - Josef Uher

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1. 2004 Halle und Büro 2. 2005 1 Halle 3. 2009 3 Hallen 4. 2010 1 Halle 5. 2011 2 Hallen