Chronik Fuchsenbigl
|
Die Kapelle wurde von Gräfin Karharina Barbara von Herberstein im Jahre 1718 erbaut. Die Ortschaft Fuchsenbühel ist unter Kaiser Josef II. (13.3.1741 - 20.2.1790) im Jahre 1783 enstanden. In diversen Dokumenten wird der Ort auch unter den Namen Fuchsenbihel und Fuxenbügl erwähnt. |
| Ortsplan von Fuchsenbigl um 1820. | ![]() |
| Von 1865 bis 1885 war die Ortschaft Fuchsenbigl eine Katastralgemeinde von Straudorf. |
| 1872 wurde die Kapelle erweitert, ein Zubau wurde errichtet | . |
| Der Bürgemeister Martin Wittmann gründete im Jahre 1899 die Freiwillige Feuerwehr Fuchsenbigl mit 20 Feuerwehrmännern. |
| Ab 1900 bewirtschaftete die Gutsverwaltung Orth die Güter von Fuchsenbigl, Wirtschaftsgebäude wurden errichtet, es entstand der Gutshof. | ![]() |
![]() |
Am 23. November 1902 wurde die Volksschule, welche in diesem Jahr von 90 Kindern besucht wurde, unter Bgm. Johann Pelzer eröffnet. |
| Nach einem Brand wurde die Kapelle durch eine Spende des Kaisers Franz Josef I. im Jahre 1908 erneuert. | ![]() |
![]() |
1937 wurde der Friedhof sowie das Kriegerdenkmal auf dem Areal des neuen Friedhofes fertiggestellt, bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Toten auf dem Friedhof Haringsee bestattet. Am 30. September 1937 wurden 16 Leichen von Haringsee nach Fuchsenbigl überführt. |
|
1949 wurde die Niederlassung der Bundesanstalt für Pflanzenschutz eröffnet. 1955 wurden erstmals Dauerversuche auf einem Feld der landwirtschaftlich chemischen Bundesanstalt in Fuchsenbigl angelegt. |
![]() Versuchsstelle Fuchsenbigl erbaut 1950-1951 |
![]() |
1964 fand die 12. Weltmeisterschaft im Pflügen vom 20. bis 29. September statt. Die Besucherzahl aus dem In- und Ausland ging über alle Erwartungen weit hinaus. Es nahmen 21 Nationen an diesem Wettkampf Teil. Der Österreicher Rudolf Leonhartsberger belegte den 3. Platz. |
|
Politiker
mit Rang und Namen waren beim Weltpflügen zugegen. links
Bundeskanzler Klaus |
|
![]() |
![]() |
Denkmal
zur Erinnerung an die Weltmeisterschaft im Pflügen 1964.
|
| Das Zuckerforschungs-Institut wurde 1964 in den Räumlichkeiten der Bundesanstalt für Pflanzenschutz geschaffen. 1966 wurde aus Platzmangel ein eigener Gebäudekomplex gebaut. |
|
Seit 1971 ist Fuchsenbigl ein Teil der Großgemeinde Haringsee. Der Beschluss, sich mit den Ortschaften Fuchsenbigl und Haringsee zusammenzuschließen wurde 1970 gefasst.
|
![]() |
| 1976 | wurde die Volksschule stillgelegt, die Kinder besuchen ab diesem Zeitpunkt die Volksschule Haringsee. |
| 2005 |
Alfred Leberbauer legte das Amt des Ortsvorstehers zurück, seine Nachfolge trat Herr Martin Albinger an. Die Familien Rohringer
und Skladany haben es ermöglicht, durch Grundstücksverkäufe
neue Bauplätze zu schaffen. Die dadurch enstandene Siedlungsstraße
erhielt den Namen "Kleine Breite". |
![]() |
Im Sommer wurde der Ort an das Gasversorgungsnetz der EVN angeschlossen |
| Der Kinderspielplatz wurde auf Initiative von ÖVP Gemeinderäten und auf Wunsch vieler Eltern, mit Hilfe freiwilliger Helfer in Eigenregie, eingezäunt. Von der Gemeinde wurden die Materialkosten übernommen. |
| 2006 | Die
Renovierungs- und Umbauarbeiten am Gemeindehaus wurden
im August abgeschlossen. |
Straßen-Sanierungsarbeiten nach der Herstellung der Gasversorgung im August. Errichtung eines Tores auf dem Friedhof. |
| 2007 | Nach Verordnung und Genehmigung durch die Bezirkshauptmannschaft wurden aufgrund der Erweiterung des Ortsgebietes von Fuchsenbigl Ortstafeln versetzt. |
| 2008 |
|
Im Juli wurde das Projekt Kinderspielplätze in der Großgemeinde Haringsee im Rahmen des Dorferneuerungsvereines Großgemeinde Haringsee abgeschlossen. Die Spielgeräte wurden mit viel Engagement von freiwilligen Helfern aus Fuchsenbigl, Haringsee und Straudorf errichtet. Am 12 Juli eröffnete Bürgermeister Ing. Josef Breuer die drei Spielplätze nachdem sie von Diakon Roland Reisenauer gesegnet wurden. |
|
Eine dritte Kindergartengruppe wurde am 1. September in einem modernen, kinderfreundlichen Wohncontainer mit optisch ansprechendem Äußeren untergebracht. |
| 2009 | Im Juli wurde mit Straßenbauarbeiten in der „Kleinen Breite“ begonnen und im Laufe des Herbstes fertiggestellt. An das FF-Gebäude wurde ein Zubau errichtet. Die Innenausbauarbeiten wurden von der FF-Fuchsenbigl in Eigenregie übernommen. Der Güterweg Gutshofstraße von der Kreuzung Birkenallee - Rußbachweg bis zum Gutshof wurde über eine Güterwegegemeinschaft, welche zu diesem Zwecke gegründet wurde, asphaltiert. |
![]() |
| 2010 | Martin
Albinger legte das Amt des Ortsvorstehers zurück,
seine Nachfolge trat Herr Alfred Leberbauer an. |
|
|
Im Zuge des EVN-Lichtservicevertrages wurde ein Großteil der Straßenlaternen ausgetauscht. In den Siedlungen
wurden die Straßendecken erneuert. |